"Jeder weiß, worum es geht"
Zwei angeschlagene Klubs in der Au - Gelingt die Wende?
Archivfoto: Hendrik Urbin
16.10.2015 / FUSSBALL -
Duell der Krisen-Klubs in der Johannisau: am Samstag (18 Uhr) empfängt Aufsteiger Borussia Fulda, das letzte Woche auf einen Abstiegsplatz rutschte, den 1.FC Eschborn, der nur eines seiner letzten fünf Spiele für sich entscheiden konnte.
Wann platzt Borussias Knoten? Diese Frage stellt man sich beim Hessenligisten vermutlich seit Wochen. Acht Spiele am Stück ohne Sieg ließ die Mannschaft von Oliver Bunzenthal in den Tabellenkeller stürzen. Nun gastiert mit Eschborn der zehnte der Tabelle in der Au, an dem die Borussen mit einem Sieg vorbeiziehen könnte. "Das ist auch unser Anspruch", sagte SCB-Co-Trainer Daniel Freidhof und ergänzt: "Wir sind nicht zufrieden, wobei das spielerische ja stimmt. Aber die Ergebnisse passen nicht."
Wie die Mannschaft die ungewohnte Situation angenommen hat? "Sie ist sehr selbstkritisch. Jeder weiß, worum es geht", antwortet Freidhof, der ein Spiel auf Augenhöhe mit den Gästen aus Eschborn erwartet. "Sie gehören zum Inventar der Liga, haben aber zuletzt eine kleine Krise", so Borussias Co-Trainer, der davon ausgeht, dass Kleinigkeiten die Begegnung entscheiden werden. "Wir müssen mal wieder zu null spielen und vorne die Chancen nutzen, das war unser größtes Problem zuletzt."
Die Gäste haben mit 27 Gegentoren gemeinsam mit Vellmar und Baunatal die anfälligste Defensive der Liga und holten in der bisherigen Spielzeit erst einen Auswärtssieg. Gute Vorzeichen also für die Borussia? "Wir sind guten Mutes", blickt Freidhof dem Spiel optimistisch entgegen. (the) +++