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Tanz der Geister

GEISTERSTUNDE! 2 erfolgreiche Grusical-Aufführungen in Konrad-Duden-Schule

Die „Musikmäuse“ der Stadtkirchengemeinde und die Theater-AG?der „Konrad-Duden-Schule“ gestalteten zwei Spitzen-Aufführungen des Grusicals „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“. Die Leitung hatten Andrea Exner (links), Kantor Sebastian?Bethge (rechts)?und Lore Ehrlich (Dritte von rechts) ...
Foto: Christopher Göbel

12.10.2015 / BAD HERSFELD - „Huhuhu“ hallte es durch die Aula der „Konrad-Duden-Schule“ (KDS), als dort an zwei Abenden das Grusical „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ nach Peter Schindler aufgeführt wurde. Die erste Kooperation der Theater-AG der KDS und der „Musikmäuse“ war gelungen. Während die Schauspieler unter der Leitung von Andrea Exner die Schlossherrin Karla von Radau, die Kleine Hexe, Fritz Rabatz von Ach und Krach, Rübezahl, den Flaschengeist, Graf Dracula, die Gespenster und die Erzählerin mimten, sangen zwei Solo-Musikmäuse die Rollen der Kleinen Hexe und des Fritz Rabatz. Der rund 20-köpfige Kinderchor brillierte durch präzise Einsätze und vor allem durch eine überschwängliche Gesangsfreude. Geleitet wurde der Chor von Kantor Sebastian Bethge, der auch die Klavierbegleitung übernommen hatte, und Lore Ehrlich. Nicht weniger Enthusiasmus zeigten die jungen Schauspieler der Theater-AG.

Ganz neu war die Konzeption, zwei Bühnen an den Kopfseiten der Aula zu installieren. Auf der einen wurde gespielt, auf der anderen gesungen. Wie bei einem Tennismatch folgten die dazwischen platzierten Zuhörer, wenn rechts oder links etwas geboten wurde. Der Funke sprang über und das Publikum ließ sich von der schwungvollen Musik mitreißen.

Eingängige Rhythmen und mitreißende Melodien waren bezeichnend für Schindlers Grusical, das die Geschichte einer Geburtstagsfeier auf „Schloss Eulenstein“ erzählte. Doch diese wird gestört, als Fritz Rabatz die „Krach- und Geräuschemaschine“ der Kleinen Hexe stehlen möchte. Alle Gespenster weigern sich, Fritz die tolle Erfindung zu überlassen. Doch Fritz ist Hauptlieferant der Gespensterindustrie und so kommt man – nach geisterhafter Beratung – zu dem modernen Schluss, Hexe und Fritz zu Generaldirektoren der Gruselfabrik zu machen und so wieder Frieden in der Geisterwelt zu schaffen.



Heftiger Applaus und glückliche Kindergesichter standen am Ende der beiden Aufführungen am Freitag- und Samstagabend. Das engagierte und Licht- und Tonteam sowie die textsicheren Schauspieler und die tonsicheren „Musikmäuse“ bereiteten den Zuschauern eine Spitzen-Aufführung, die bewies: „Geisterstunde ist die schönste Stunde!“ (Christopher Göbel) +++

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