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6. Sonnenhof Junioren-Cup

Steigerlied für Schalker Nachwuchs - Namhafte Top-Teams beim Hallenturnier

Kleine Kicker ganz groß: Fußballzauber vom Feinsten bieten die 20 Mannschaften, die am 7. und 8. November in der Obersuhler Großsporthalle um den Einzug ins Finale des 6. Sonnenhof Junioren-Cups kämpfen.
Fotos: SG Wildeck/Stefanie Harth

07.10.2015 / FUSSBALL - Ein Fußballevent der Extraklasse verspricht die sechste Auflage des Sonnenhof Junioren-Cups zu werden, die vom 7. bis 8. November in der Obersuhler Großsporthalle steigt und von der SG Wildeck ausgerichtet wird. Junge Kicker von namhaften und heimischen Mannschaften ringen im Verlauf des zweitägigen Spektakels um die Trophäe. „Wir steigern uns jedes Jahr: unser U11-Turnier wartet mit noch mehr Qualität auf“, betont Bürgermeister Alexander Wirth, Begründer und Organisator des Sonnenhof Junioren-Cups, der sich mittlerweile zu einer echten Hausnummer in Sachen Fußball-Nachwuchs-Turniere entwickelt hat.



„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, erstmals den Bundesliganachwuchs des FC Schalke 04, der Hertha BSC und des Hamburger SV nach Obersuhl zu holen“, meint der ehemalige Jugendleiter der SG Wildeck, der sich selbst als Schalke-Sympathisant bezeichnet. Um die jungen „Knappen“ bei ihrer Premiere gebührend zu empfangen, haben sich die Veranstalter etwas ganz Besonderes ausgedacht: den Königblauen zu Ehren wird die Bergmannskapelle von K+S das „Steigerlied“ anstimmen. „Ich finde das passt - immerhin sind auch wir eine Bergbau-Region.“

Sieben Bundesliga-Nachwuchsteams am Start

Neben Schalke, Hertha und dem HSV kämpfen noch vier weitere Bundesliga-Nachwuchsteams um den Einzug ins Finale. Wieder mit von der Partie sind die Eintracht aus Frankfurt, der 1. FSV Mainz 05, der VfL Wolfsburg und SV Werder Bremen. Ihren zweiten Auftritt in der Großsporthalle hat die Jugendmannschaft des polnischen Erstligisten Wisla Krakau. Aus der zweiten Liga treten Titelverteidiger FSV Frankfurt, der 1. FC Kaiserslautern und RB Leipzig an. Aus der Region wollen die Jugendfördervereine Aulatal und Ulfetal ebenso für Budenzauber unterm Hallendach sorgen, wie die JSG Rotenburg/Braach, JSG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, JSG Hohenroda, FSG Bebra, der ESV Gerstungen, TuS Makkabi Frankfurt und die Elf des Gastgebers.

„Der Cup zählt mittlerweile zu den besten und etabliertesten Turnieren der Saison“, bekräftigt Alexander Wirth, der jahrelang die Fußballschuhe für SG Richelsdorf/Süß und später für die SG Wildeck schnürte. Dies zeige sich auch in der Anzahl von weiteren Anfragen, wie zum Beispiel von Juventus Turin, Tottenham Hotspur, Darmstadt 98, Waldhof Mannheim oder Wehen Wiesbaden. Aus Kapazitätsgründen hätte man nicht allen Bewerbern gerecht werden können. „Außerdem ist es mir persönlich sehr wichtig, fair zu bleiben“, unterstreicht der Fußball-Enthusiast. Man wolle gerade den jungen Kickern aus dem hiesigen Sportkreis die Chance bieten, ebenfalls an dem einmaligen Event teilzunehmen. „Nur dank der Unterstützung unseres Hauptsponsors, dem Hotel Sonnenhof in Obersuhl, und der enormen Bereitschaft unserer zahlreichen Helfer ist es uns möglich, dies alles zu stemmen. Das ist eine Wahnsinns-Arbeitsleistung.“

Sonnenhof Junioren-Cup: eine Erfolgsgeschichte

Den Grundstein für die Erfolgsgeschichte legte Alexander Wirth 2009: „Ich war damals Jugendtrainer bei der SG Wildeck und wollte den Jungs mal etwas Gutes tun. Also rief ich bei Eintracht Frankfurt an, knüpfte erste Kontakte zu deren U10-Trainer Thorsten Spahn und fragte nach, ob die Mannschaft nicht Interesse hätte, 2010 zu einem Hallenturnier nach Wildeck zu kommen, an dem unter anderem neben einer hiesigen Kreisauswahl und der SG Wildeck noch Rot-Weiß Erfurt, KSV Baunatal und KSV Hessen Kassel teilnehmen würden“, erzählt er. „Sicherlich handelte ich damals auch ein wenig egoistisch, da ich meinen Sohn damit überraschen wollte, einmal gegen die Diva vom Main zu spielen.“ Alexander Wirth bewies ein glückliches Händchen: die Eintracht sagte zu. Das „Juniorenturnier der Extraklasse“ war geboren, auch dank des damaligen Eintracht-Trainers Thorsten Spahn, der seine Turnierzusage gab und darüberhinaus noch die U10 vom FSV Frankfurt mit ins Boot holte. Der Beginn einer echten Männerfreundschaft…

Das Fußball-Nachwuchs-Turnier erwies sich als regelrechter Selbstläufer. „Wir haben jedes Jahr darüber gestaunt, welche Mannschaften uns eine Zusage erteilten“, resümiert der Bürgermeister. „Jetzt schwimmen wir ganz oben auf der Welle mit; unser Name steht für Qualität – zumal wir uns kontinuierlich verbessern.“ Dafür betreibt das Organisationsteam um die SG Wildeck einen Riesenaufwand. Pro Veranstaltungstag sind etwa 50 Helfer nötig. Darin ist die Vorbereitungsphase nicht eingerechnet. Eine weitere Mammut-Aufgabe ist es, die jungen Kicker der Auswärtsmannschaften bei Familien der heimischen Teilnehmer unterzubringen. Zudem wird für jedes Team ein Jugendbetreuer abgestellt. „Solch ein direkter Ansprechpartner kommt bei den Protagonisten sehr gut an“, erläutert Alexander Wirth.

Überhaupt ernte der Sonnenhof Junioren-Cup auch unter den Trainer-Gespannen breite Zustimmung. „Der Jugendtrainer von Werder Bremen bestätigte mir, dass dies eines der qualitativ hochwertigsten Turniere sei“, berichtet der frühere Stürmer, um „nebenbei“ zu erwähnen: „Nachdem ich das erste Juniorenturnier organisiert hatte, sagte ich: ‚Wenn die Bayern kommen, höre ich auf.‘ Bislang haben wir von ihnen immer einen Absagebrief erhalten…“ Zum Ablauf: Am Samstag, 7. November, fighten in der Obersuhler Großsporthalle von 10 bis 19.15 Uhr 20 Teams um das Erreichen der Endrunde, die am Sonntag, 8. November, ab 9.30 Uhr mit zwölf Mannschaften beginnt. Die Finalspiele sind ab 15 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen können auf http://www.sg-wildeck.de/ abgerufen werden. (Stefanie Harth) +++



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