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Luchse gelingt perfekter Meisterschaftsauftakt

Eine gute Kulisse, eine gut aufgelegte Heimmannschaft und ein verdienter 5:1-Sieg

Neuzugang Hendrik Horak (Nr. 24) feierte einen Einstand nach Maß
Fotos: Chris Heuser

28.09.2015 / EISHOCKEY - So wünscht man sich das als Verein, Trainer und Mannschaft. Eine gute Kulisse, eine gut aufgelegte Heimmannschaft und ein verdienter 5:1 Sieg nach 60 Minuten. Mit einem souveränen Erfolg gegen den TuS Wiehl ist der Start der Lauterbacher Luchse in die Meisterschaft der 1. Liga West perfekt gelungen. 350 Zuschauer sahen zunächst zwei nervöse Mannschaften, die nach ihrem Spielrhythmus suchten.

Mit zunehmender Zeit übernahmen die Luchse dann mehr und mehr das Kommando. Zunächst Miro Hantak, anschließend Jens Feuerfeil konnten ihre guten Chancen (noch) nicht verwerten. In der 16. Minute war es dann soweit: nach schöner Vorarbeit von Jens Feuerfeil erzielte Benni Schulz das vielumjubelte erste Tor der Luchse in der umbenannten 1. Liga West. Deutlich befreiter gingen die Luchse jetzt zu Werke und erspielten sich bis zum Ende des 1. Drittels noch weitere Chancen. Doch auch der TuS Wiehl tauchte immer wieder gefährlich vor Tim Stenger im Lauterbacher Tor auf. Der Schlussmann, parierte jedoch souverän und so stand die Null nach dem 1. Drittel nicht unverdient.

Ganz anders das Luchse-Rudel im zweiten Drittel. Entschlossen, gradlinig und mit viel läuferischem Einsatz erhöhte zunächst Benni Schulz per Doppelschlag auf 3:0. In dieser Phase dominierten die Gastgeber das Spiel. Nur hier und da gelang es den Gästen, Druck auf das Tor der Luchse auszuüben. In der 28. Minuten sollte dann Tim Stenger seine Aufstellung an diesem Abend nochmals besonders rechtfertigen. Die Scheibe schien schon im Tor, doch Stenger konnte mit einem phantastischen Reflex die Scheibe in der Luft wegfangen und seinen Kasten weiterhin sauber halten. Nach diesem kurzen Schock waren die Gastgeber wieder hellwach und legten kurz vor Ende des 2. Drittels noch das vierte Tor nach. Diesmal traf Emanuel Grund nach guter Vorarbeit von Aric Schinke.

Im 3. Drittel merkte man den Luchsen an, dass sie unter allen Umständen die Null für ihren Torhüter halten wollten. Doch in der 54. Minute trafen die Gäste durch Cerovsky zum 4:1. Dem Tor war eine Unkonzentriertheit in der Defensive vorausgegangen, die der Gästestürmer eiskalt ausnutzte. Die Antwort der Luchse ließ allerdings nur eine Minute auf sich warten. Das vielleicht schönste Tor an diesem Abend erzielte Jens Feuerfeil. Mit einer schnellen Kombination über Hantak und Schulz, konnte Feuerfeil per Direktabnahme das 5:1 und somit den Endstand herstellen.

Die Luchse präsentierten sich geschlossen und homogen, gestützt auf eine herausragende Torwartleistung von Tim Stenger. Luchse Coach Arno Lörsch zeigte sich durchaus zufrieden mit der Leistung und dem Auftritt seiner Mannschaft: „Das erste Spiel in der Meisterschaft ist für alle Mannschaften eine echte Herausforderung. Meine Mannschaft hat diese Aufgabe bravourös gelöst, blieb geduldig und steigerte sich von Drittel zu Drittel. Schade für Tim, er hätte sich den Shut-Out heute mehr als verdient“.

Die Statistik zum Spiel:


Luchse Lauterbach: Tim Stenger, Oliver Ebenrett – Marko Filip, Pierre Wex, Kevin Schophuis, Dominik Hülskopf, Sven Naumann, Emanuel Grund, Frederik Bauer – Miroslav Hantak, Jens Feuerfeil, Benni Schulz, Aric Schinke, Maximilian Pietschmann, Michael Mroz, Hendrik Horak, Nils Vogel, Lars Metzendorf.

TuS Wiehl: Nils Isselhorst, Jonas Negben - Christopher Vermeersch, Julian Koch, Daniel Lehmann, Kai Kühlem, Paul Kuntz, Henrik Isselhorst, Stefan Streser, Stefan Kaltenborn, Philipp Schumacher, Dominik Cerovsky, Simon Cremer, Rafael Sturmberg, Niclas Cammann, Oliver Schlatt.

Tore: 1:0 Benni Schulz (17.), 2:0 Benni Schulz (27.), 3:0 Benni Schulz (30.), 4:0 Emanuel Grund (40.), 4:1 Dominik Cerovsky (46.), 5:1 Jens Feuerfeil (47.).

Strafzeiten: Lauterbach 14 – Wiehl 10 + 10 Disziplinarstrafe Cremer

Zuschauer 350. (pm)+++

Verteidiger Kevin Schophuis in einem Zweikampf

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