Optimismus nach dem Schock
Borussia Fulda muss nach Wiesbaden - MÖLLER: "Reaktion zeigen"
Archivfotos: Julius Böhm
11.09.2015 / FUSSBALL -
War das bitter: sprichwörtlich in letzter Sekunde musste Borussia Fulda im Heimspiel gegen Rot-Weiß Hadamar den Ausgleich (1:1) hinnehmen. Eine Ausbeute, die dem Spielverlauf nicht entsprach, denn die Schützlinge von Oliver Bunzenthal legten einen beherzten Auftritt an den Tag und waren die aktivere Mannschaft gewesen. Sie verpassten es aber, die Entscheidung zu erzielen und wurden bitter bestraft. Am Samstag (15 Uhr) geht es nun zum SV Wiesbaden.
Nachdem die Spiele zuvor enttäuschend verlaufen waren, sei die Begegnung gegen Hadamar ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. "Die Formkurve geht nach oben und ich bin positiv überrascht, wie gut die Mannschaft das Spiel weggesteckt hat", schildert SCB-Sportmanager Sebastian Möller die Stimmung in der Mannschaft. Nun steht ein schweres Gastspiel in der hessischen Landeshauptstadt an: der SV Wiesbaden empfängt am Samstag den Aufsteiger und möchte den Kontakt an die Tabellenspitze herstellen. "Das ist eine brandgefährliche Truppe, die stark gestartet ist. Das wird alles andere als einfach", weiß Möller um die schwere der Aufgabe.
Der Kader der Gastgeber besteht aus zahlreichen Spielern, die aus dem Nachwuchs der hessischen Profiteams Darmstadt 98, FSV und Eintracht Frankfurt sowie dem Stadtrivalen SV Wehen-Wiesbaden stammen. Die bekanntesten Namen sitzen jedoch auf der Bank: trainiert wird der SV von Trainerfuchs Djuradj Vasic, der schon einige Regionalligisten betreut hat und mit Eintracht Braunschweig und dem FC Schweinfurt 05 auch schon in der zweiten Liga tätig war. Sein Co-Trainer ist Ermin Melunovic, der einst unter Vadic in Schweinfurt spielte und unter anderem bei Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf unter Vertrag stand.
Auf die Borussia wartet also eine äußerst erfahrene und gut ausgebildete Mannschaft. Doch nachdem die Leistungen zuletzt wieder besser wurde, fahren Oliver Bunzenthal und Co. optimistisch in die Landeshauptstadt. "Die Köpfe hängen nicht mehr und wir werden in Wiesbaden eine Reaktion zeigen", versprüht Möller Optimismus, um sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. (the)+++