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Wetter ungünstig für den 3. „Ulrichsteiner Kringel“

Ein Dutzend radeln 97 Kilometer mit 1.590 Höhenmetern

Begrüßung von Bürgermeister Edwin Schneider (3.von rechts) vor dem Start am Rathaus.

08.09.2015 / ULRICHSTEIN - Einstellige Zahlen zeigte das Thermometer am Sonntagmorgen am Ulrichsteiner Kreuz an und zudem zogen kleine Nebelschwaden über die Straße. Dies war wohl einer der Gründe, dass sich die Teilnehmerzahl beim „3. Ulrichsteiner Kringel“ mit nur zwei Dutzend gegenüber von 42 im Vorjahr fast halbiert hatte. Bürgermeister Edwin Schneider, der selbst die Strecke mitfuhr, und Initiator Herbert Haussauer zollten den „wetterfesten“ Teilnehmern Lob und Anerkennung, dass sie trotz der recht frischen Temperaturen den Weg in Hessens Bergstädtchen gefunden hatten, um einmal kräftig in die Pedalen zu treten. Im Laufe des Vormittags verzog sich dann der Nebel und sogar die Sonne schaute hinter den Wolken hervor. Nach dem Start mit einem Dutzend Teilnehmer um neun Uhr, kamen dann noch weitere Radler. Letzter Start war um zwölf Uhr möglich.



Nach dem recht anspruchsvollen Anstieg von Lanzenhain her, an der bei rund 750 Meter über NN liegenden Kontrollstelle am Loipenhaus am Taufstein, entschied sich dann meist, wie viele Runden gefahren wurden. So meinten mehrere Radler: „Wir wollten ja erst zwei Runden fahren, aber es wird wohl bei einer bleiben“. Gerade die letzten Serpentinen wurden als das schwerste Teilstück dieser landschaftlich wunderbaren Strecke bezeichnet. Mit dem Auto habe man die Strecke schon oft gefahren, doch mit dem Fahrrad noch nicht, war von einigen zu hören. Die Teilnehmer waren insgesamt voll des Lobes über die sportlich anspruchsvolle Strecke. Von den 24 Teilnehmern fuhr fast die Hälfte alle drei Runden mit insgesamt 97 Kilometern und 1590 Höhenmetern in einer Zeit von unter viereinhalb Stunden. Einige waren mit 66 Kilometer und 1080 Höhenmetern dabei und die übrigen Fahrer, darunter auch Bürgermeister Schneider, absolvierten 35 Kilometer mit 570 Höhenmetern.

Großes Lob erhielt ein Lauterbacher Radler, der schon von Lauterbach nach Ulrichstein gefahren war, drei Runden absolvierte und wieder in die Kreisstadt zurück fuhr. Auch wenn man sich sicherlich ein paar mehr Teilnehmer gewünscht hätte, so war der Veranstalter, die Stadt Ulrichstein, die vom Allgemeine Deutsche Fahrrad Club - Vogelsberg (ADFC) unterstützt wurde, sehr zufrieden mit dem Ablauf. Es habe keinerlei Zwischenfälle gegeben. Eine Panne hatte es zwar schon vor dem Start gegeben, aber unter Mithilfe von Stadtrat Manfred Feineis, als ehemaliger „Gelber Engel“ des ADAC, war diese schnell behoben und der Fahrer konnte auf die Strecke.

Fast alle Teilnehmer wünschten sich im nächsten Jahr eine Wiederholung des „Ulrichsteiner Kringels“, bei etwas besserem Wetter, und trugen sich dazu bereits in eine Interessentenliste ein. Sehr guten Anklang fand auch der Verkauf des Namensgebers dieser Radtour: Der Ulrichsteiner Kringel, eine Fleischwurst von Metzger Lothar Ortwein. Dieser „Kringel“ konnte im kleinen Festzelt vor dem Rathaus heiß verzehrt oder mit nach Hause genommen werden. (gr) +++

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