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DAS STADTDERBY 2.0

Noch Fragen ? Alle Antworten zu B wie Bier, F wie Foul & P wie Polizei


Fotos: Hendrik Urbin / Montage: Janina Hohmann

14.08.2015 / FUSSBALL - Der letzte Überblick über das Stadtderby 2.0. Alphabetisch sortiert 26 Fakten zum Hessenliga-Duell: danach ist Schluss mit Vorschau, dann wird es ernst. Das Team von ON|Sport wünscht viel Vergnügen. Wer nichts verpassen möchte, einfach auf Facebook liken https://www.facebook.com/ONSportbyosthessennews?fref=ts .




A wie Ausgangslage:
Aufsteiger Borussia Fulda hat sich eine Liga höher bestens akklimatisiert und noch keine Begegnung verloren. Lehnerz fand nach der Derby-Pleite zum Auftakt in die Spur und holte einen Sieg und ein Unentschieden. Die Borussia ist aber besser in Form und geht als leichter Favorit in das Rückspiel-Derby - davon will man in der Johannisau natürlich nichts wissen.

B wie Bier und Bratwurst: sieben Ständen hat das Organisationsteam des TSV aufgebaut und wird die Zuschauer kulinarisch verwöhnen. Drei Stände für die typischen Sportplatzsnacks, vier Stände versorgen die Zuschauer mit kühlen Getränken.

C wie Choreographie: ob die Fans von Lehnerz und Borussia eine Choreographie geplant haben? Lassen wir uns überraschen. Beim Hinspiel zeigten die Fans von Borussia Fulda ein Transparent mit der Aufschrift "Schei** Lehnerz" - keine schöne Aktion, die sich hoffentlich nicht wiederholt.

D wie Druck: diesen verspüren beide Mannschaften, will doch keiner ein Derby verlieren. Unter Zugzwang stehen aber die Lehnerzer, die sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren wollen.

E wie Erfolge: der TSV Lehnerz hat um ein Haar den größten Erfolg seiner Geschichte verpasst und musste sich in der Relegation um den Regionalliga-Aufstieg knapp geschlagen geben. Die erfolgreichste Spielzeit der Borussia liegt knapp zwanzig Jahre zurück: 1997 war als dritter der Regionalliga Süd der Aufstieg in die zweite Bundesliga in Reichweite.

F wie Foul: nach fünf Minuten im Hinspiel „führte“ die Borussia in dieser Statistik mit 5:0 und kaufte dem TSV so den Schneid ab - wir erinner uns noch genau, wie Sebastian Ruhl Alexander Reith unsanft fällte. Will Lehnerz das Derby nun besser gestalten, müssen sie die Zweikämpfe besser annehmen und aggressiver zu Werke gehen.

G wie Gästeblock: Die Gästefans werden vom TSV Lehnerz gebeten, sich am hinteren Ende des Sportgeländes (Richtung Kunstrasen) zu sammeln - dort ist ein eigener "Gästeblock" für sie vorbereitet.

H wie Heimstärke: der TSV Lehnerz war in der vergangenen Saison das auswärtsstärkste Team der Hessenliga, zu Hause war man "nur" auf Rang sechs und musste vier Schlappen an der Richard-Müller-Straße hinnehmen. Dennoch wird alleine die Kulisse für einen kleinen Heimvorteil sorgen.

J wie Jugend: beide Vereine haben sich in der Nachwuchsarbeit mit anderen Vereinen zusammen getan, um die Jugend besser fördern zu können. Der TSV mit der SG Bronnzell als JFV Viktoria Fulda und die Borussia mit dem Haimbacher SV als JFV Borussia Fulda.

K wie Kunstrasen: im Mai diesen Jahres wurde der neue Lehnerzer Kunstrasen-Platz oberhalb des Rasenplatzes fertiggestellt und soll künftig die Trainingsgestaltung vereinfachen.

L wie Leipziger Hof: in der Vereinsgaststätte des TSV soll dieses Mal mit drei Punkten im Gepäck angestoßen werden.

M wie Marius Müller: Er machte mit seinem Traum-Freistoß aus 25 Metern im Hinspiel den Unterschied. Müller ist ohnehin mit seinen Versuchen aus der Distanz und punktgenauen Standards brandgefährlich. Wie bekommt ihn der TSV Lehnerz in den Griff?

N wie Neuzugänge und wie sie eingeschlagen haben: auf Borussen-Seite stechen vor allem Ingmar Merle und Sebastian Reuhl heraus. Rühl mit Nikola Milankovic hinten dicht, während Merle vorne mächtig wirbelt. Beim TSV Lehnerz lagen viele Erwartungen auf Sebastian Sonnenberger, der von Drittliga-Aufsteiger Würzburg nach Lehnerz kam. Im Hinspiel war er noch blass, im letzten Spiel traf er schon. Der zweite Lehnerzer Neuzugang Alexander Reith - er kam von Borussia Fulda - fällt für die Partie aus.

O wie ON|Sport: wir berichten auch dieses Mal ausführlich und facettenreich über das Spiel, das die Region in den Bann zieht. Liveticker, Berichte, Bilderserie und Hintergründe.

P wie Polizei: Sechs Polizisten haben sich angekünigt, um rund um das Fußballspektakel für Sicherheit zu sorgen. Wir hoffen natürlich, dass sie einen ruhigen Fußball-Abend genießen können und nicht eingreifen müssen!

Q wie Qualität: Diese haben definitiv beide Mannschaften. Osthessens Top-Teams zählen zu den Besten in Hessens höchster Liga.

R wie Rummel, Dominik: der letztjährige Top-Torjäger der Lehnerzer hat in den ersten drei Spielen gleich zwei Mal getroffen Im Hinspiel jedoch hatte der SCB die komplette Offensivreihe der Lehnerzer gut im Griff. Heute auch wieder?

S wie späterer Anpfiff: die Partie wurde wegen der Verabschiedung von Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller um eine viertel Stunde nach hinten verschoben - Anpfiff ist am heutigen Feitag um 18:45 Uhr.

T wie Tradition: Borussia Fulda ist ein Verein mit großer Historie, der nach dem Absturz in die Gruppenliga vor einigen Jahren nun wieder auf dem Weg nach oben ist.

U wie Unparteiischer: Jonas Weickenmeier heißt der Schiedsrichter der Partie. Unterstützt wird er von seinen Assistenten Robyn Wensky und Philipp Obert. Weickenmeier ist ein erfahrener Mann an der Pfeife und hat bereits 21 Mal in der 3. Liga gepfiffen.

V wie Vereinsheim: dort wird nach dem Derby der Bundesliga-Auftakt zwischen Bayern und Hamburg übertragen. Bei einem Bier lässt sich der Abend im Sportheim herrlich ausklingen und über das Derby diskutieren.

W wie Wetter: für den Freitag werden Gewitter mit Sturmböen und Starkregen gemeldet. Hoffen wir mal, dass Wettergott Petrus Fußball-Fan ist …

X wie X-mal... wird der Derbysieger heute Abend auf den Sieg anstoßen. Nur, wer wird es sein?

Y Yes, yes, yes. Wir sind die Nummer eins in Osthessen! Aber wer ruft das heute Abend?

Z wie Zuschauer: das Stadion an der Richard-Müller-Straße wird vermutlich aus allen Nähten platzen. Erwartet werden etwa 4.000 Zuschauer, die in dem engen Stadion für eine wahnsinnige Atmosphäre sorgen werden. (Tobias Herrling/Hans-Hubertus Braune/Julius Böhm) +++



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