Timo KIRSCH ist „Bademeister“ aus Leidenschaft:
"Schönes Wetter ist unsere beste Werbung"
Fotos: Stefanie Harth
01.08.2015 / BAD HERSFELD - Ein sonniger Julimorgen: Draußen ist es noch recht frisch. Das Thermometer zeigt gerade mal eine Außentemperatur von 13 Grad Celsius an. Ungerührt ziehen die Frühschwimmer im Bad Hersfelder Geistalbad ihre Bahnen. Kein Wunder: ist das Wasser mit 24 Grad Celsius doch wohltemperiert. Zudem bietet der Einschwimmkanal, der von den Umkleideräumen zum Sportbecken führt, einen bequemen und geschützten „Einstieg“. „Guten Morgen, heute sind die Bedingungen mal wieder optimal, um dem Wassersport zu frönen“, ruft ein Badegast Timo Kirsch zu. „Viel Spaß“, entgegnet freundlich der Fachangestellte für Bäderbetriebe. Es folgt eine kurze Fachsimpelei über die Wetterlage und die Wassertemperatur.
„Der regelmäßige Austausch mit unseren Badegästen ist mir sehr wichtig“, erzählt Timo Kirsch. „Mir liegt es am Herzen, immer ein paar nette Worte zu finden.“ Schließlich müsse man sich als „Bademeister“ – übrigens eine rein umgangssprachliche Berufsbezeichnung – darüber bewusst sein, dass man viel mit Menschen zu tun habe. „Ich muss mich auf alle Altersklassen einlassen und auf diese eingehen – das macht den Reiz dieses Jobs aus. Ich fühle mich dabei sehr wohl“, meint der 34-jährige Heeneser, der gerade jetzt, in der Ferienzeit, auf schönes Wetter hofft. „Sonnenschein und sommerliche Temperaturen – das ist unsere beste Werbung.“
Aber damit nicht genug: Große Sonnensegel und alte Bäume spenden auf der Liegewiese reichlich Schatten. Aktive Freibadbesucher wagen häufig ein Match auf dem Beach-Volleyball-Feld, stellen sich einem kleinen Tischtennis-Turnier oder toben sich auf dem Trampolin aus. „Und, Herr Kirsch, wann wird es endlich wieder Sommer?“, fragt ein älterer Herr den „Bademeister“. Timo Kirsch schenkt seinem Gegenüber ein herzliches Lächeln. „Alles wird gut“, gibt er sich optimistisch. „Hoch ‚Finchen‘ bringt uns den Sommer zurück.“ Weitere Infos können auf http://www.baeder-hef.de/ abgerufen werden. (Stefanie Harth) +++