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Fliedens unangenehmer Auftakt

Gastspiel bei solventem Aufsteiger - "Hessenliga so stark wie nie"

Da geht's lang: Fliedens Trainer Meik Voll gibt die Richtung vor, die zum Klassenerhalt führen soll.
Foto: Julius Böhm

24.07.2015 / FUSSBALL - Keine leichte Aufgabe wartet auf den SV Flieden bei seinem Hessenliga-Auftakt am Samstag (15 Uhr) in Watzenborn-Steinberg (Landkreis Gießen). Die Gastgeber seien ein spielstarker Aufsteiger, der dank kräftiger finanzieller Unterstützung wahrscheinlich in den oberen Tabellenregionen zu finden sein werde. Auf einen Neuling am ersten Spieltag zu treffen, sei immer schwer einschätzbar, erklärt Fliedens Trainer Meik Voll: "Das ist für uns natürlich ein unglücklicher Auftakt."


Die letztjährige Spielzeit schloss der SV auf einem sehr guten achten Tabellenplatz ab, für diese Runde geben die Buchonen jedoch den Klassenerhalt als Zielsetzung aus. "Wir haben drei Leistungsträger verloren und unsere neun Neuzugänge kommen allesamt aus unteren Ligen. Zudem ist die Hessenliga dieses Jahr wohl so stark wie nie", begründet Voll das neue Ziel. Aufgrund des personellen Aderlasses werden die Schützlinge von Meik Voll gar als Absteiger Nummer eins eingeschätzt, diese Kritiker Lügen zu strafen, wäre Voll nur Recht. Er habe vollstes Vertrauen in seine Jungs und sehe seine Mannschaft "gut vorbereitet. Wir haben einen breiten Kader und können qualitativ gut wechseln", geht Voll optimistisch in die neue Spielzeit.

Zuletzt hatten die Buchonen im Testspiel gegen Afghanistan eine gute Leistung und eine neue Stärke gezeigt. Wäre früher noch viel von Fabian Schaub abhängig gewesen, könne das Spiel nun "flexibler gestaltet" und die Last auf mehrere Schultern verteilt werden. "Wir sind nicht mehr nur von einer Person abhängig", so Meik Voll, der zuletzt mit drei Spitzen agieren ließ. Seine Mannen seien dadurch im Offensivverhalten schwerer auszurechen. Für den Auftakt bei den Teutonen sehen sie sich in Flieden gut gerüstet. Vier Stunden lang habe sich Voll auf den Gegner vorbereitet und ihn genau studiert. "Ich konnte mir zwar nicht persönlich ein Bild verschaffen, aber ich habe mir jede Menge Informationen geben lassen", beschreibt Voll seine Vorbereitung auf den Gegner. (Tobias Herrling)+++




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