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Tri-Force Fulda stellten sich großer Herausforderung

Challenge Roth-Ironmandistanz - Trotz Strafrunde glückliches Ende

Die erste Disziplin: 3,8 Kilometer Schwimmen im Main-Donau-Kanal.
Alle Fotos: Schwarz

19.07.2015 / TRIATHLON - Ausnahmezustand im beschaulichen, mittelfränkischen Landkreis Roth: 3.400 Einzelstarter und 650 Staffeln gingen am vergangenen Sonntag bei der Challenge Roth auf die ganz große Strecke - die Ironmandistanz mit 3,8 Kiloemter Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathon mit 42 Kilometern. 6.000 Helfer im Einsatz, 260.000 Besucher, die die Athleten vom Streckenrand aus anfeuerten und drei Osthessen – genauer gesagt die TRI-Force Fulda mit Matthias Schwarz, Berthold Weiß und Annett Näser – gehörten zu einem „stahlharten“ Sportereignis mit „Höhen und Tiefen“.



Beginnend im kühlen Nass des Main-Donau-Kanals legten die Athleten zunächst die Schwimmdistanz zurück. Es folgten nahtlos die 180 Kilometer Rad. Dass der darauffolgende, abschließende Marathon bei einer Triathlon-Langdistanz auch 43 Kilometer betragen kann, bekam Matthias Schwarz zu spüren. Auf der Radstecke kassierte der Triathlet der Tri-Forcer die schwarze Karte für Windschattenfahren. „Nach ca. 100 Kilometern Rad fahren, 30 Grad im Schatten und dem vorhergehenden Schwimmen war ich nicht mehr so konzentriert und habe den vorgeschriebenen Abstand von zehn Metern nicht eingehalten“, erklärte er nach dem Rennen, fügte aber hinzu: „Eine Verwarnung hätte hier auch gereicht.“

Dies hatte zur Folge, dass Schwarz in der Penalty-Box eine Zeitstrafe von fünf Minuten absitzen und auf den abschließenden Marathon eine zusätzliche Strafrunde von einem Kilometer laufen musste. Dennoch konnte er am Ende eine zufriedene Bilanz im Ziel ziehen. Schwarz schwärmte: „Die Radstrecke bot Gänsehaut pur am Solarer Berg in Hilpoltstein. Hier standen 30.000 Zuschauer auf einer Strecke von einem Kilometer. So einen Lärm erleben wohl nur die Tour de France Fahrer bei den Bergetappen. Die Menge trägt dich beim Fahren ganz von allein nach oben.“ Und nach der Zeitstrafe konnte er auch schon wieder scherzen: „Meine Finisher-Urkunde werde ich korrigieren, die 42 Kilometer durchstreichen und daraus 43 Kilometer machen.“ (cl) +++

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