Stefan BAHN einstimmig wiedergewählt
Limeshainer an der Spitze des Sportkreises Main-Kinzig
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12.07.2015 / REGION -
Stefan Bahn bleibt Vorsitzender des Sportkreises Main-Kinzig. Die Delegierten wählten am Freitagabend beim Sportkreistag in Bruchköbel-Oberissigheim einstimmig für die Wiederwahl des Limeshainers. Sieglinde Weber (Neuberg), Helmut Meister (Schlüchtern) und Florian Dinges (Gelnhausen) vertreten ihn. Schatzmeister bleibt Jens Fischer aus Langenselbold. Neu im Referat "Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Archivwesen" ist Jakob Mähler (Gelnhausen-Meerholz).
Um Sportentwicklung, demokraphischer Wandel und Sportabzeichen kümmert sich Brigitte Senftleben (Gründau). Breitensportreferent bleibt der Linsengerichter Hans Jürgen Wolfenstädter. Für Bildung und Personalentwicklung ist Ursula Steinau (Schlüchtern) weiterhin zuständig. Neu im Referat Kindertagesstätten, Schule und Verein ist Stephan Pillmann (Hanau). Die Aufgaben im Bereich Familie, Frauen, Senioren, Integration und Inklusion nimmt Gabriele Ewald (Hanau) weiter wahr. Für Umwelt und Infrastruktur bleibt Jürgen Jung verantwortlich.
Der hessische Staatsminister Peter Beuth (CDU) ging in seinem Grußwort auf die Rolle des Sportes für die Gesellschaft ein. „Sport ist aktive Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik.“ Sport im Verein unterstütze den Erziehungsprozess und vermittle Respekt, Toleranz und Teamgeist mit Leichtigkeit. Es sei die große Sportfamilie, die sich der Flüchtlinge ohne Zögern annehme und ihnen eine Heimat biete. „Der Sport hilft, dass sich diese Menschen in unserer Gesellschaft zurecht finden“, lobte Beuth die integrative Kraft des Sportes. Dies gelte auch für die Einbindung von Menschen mit Behinderung.
Das Schlüpfen einzelner Kommunen und des Main-Kinzig-Kreises unter den Rettungsschirm des Landes Hessen habe dazu geführt, dass bei defizitären kommunalen Haushalten weniger Mittel für den Sport bereitgestellt würden. „Der dauernde Dialog mit der Politik ist eine Kernaufgabe in der Arbeit des Sportkreises“, so Bahn. Die Sportförderung der Kommunen sei ein unverzichtbarer Baustein im gesellschaftlichen Leben. Die kostenfreie Bereitstellung von Sportstätten sei dabei die wichtigste Sportförderung, die nicht angetastet werden darf. „Es wird immer mehr zur Aufgabe des organisierten Sports und der Sportkreise, mit der Politik Hand in Hand zusammenzuarbeiten, um die Rahmenbedingungen für die Vereine so zu gestalten, dass die Sportvereine weiterhin ihre Arbeit leisten können.“ Die Leistungen der Sportvereine in vielen gesellschaftlichen Feldern sei unumstritten und dürfe nicht in den Hintergrund gedrängt werden. „Sei es die Integrationsleistung des Sports für Migranten, die Integration und Betreuung Kinder und Jugendlicher und inzwischen auch älterer Mitbürger und nicht zuletzt die Gesundheitsprävention, der ehrenamtlich organisierte Sport ist ein unverzichtbarer Baustein in unserer Gesellschaft und ein Leuchtturm der Bürgergesellschaft." Wenn der Sport ein Problemlöser sein soll für die gesellschaftlichen Aufgaben von Ganztagsschulangeboten, bei der Integration und bei der zunehmenden Übergewichtigkeit von Kindern und Jugendlichen, müsse man ihn auch mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausstatten.
Bahn wies auf die erfolgreiche Kooperationen im abgelaufenen Geschäftsjahr hin. Neu hinzugekommen sei das Projekt „JOBfit – Mit Vereinssport zum JOB!“. Das Projekt habe zum Ziel, die Ideale des Sports in die für viele Jugendliche oft anstrengende Phase der Jobsuche und des Berufsanfangs zu übertragen. Denn auf beiden Gebieten seien Selbstdisziplin, Ehrgeiz, Teamfähigkeit und Ausdauer gefragt. Die Jugendlichen lernen, die Potenziale, die sie aus dem Sport kennen, auch im Job einzusetzen und werden so aktiv im Übergang Schule und Beruf unterstützt.
Der alte und neue Sportkreisvorsitzende bedankte sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Carsten Ullrich, Erhard Bartel, Rainer Gimplinger und Simone Conrad für eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. (kel)+++