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Tri-Forcer trotzen der Hitze

Sechs Fuldaer in Frankfurt am Start - "einzigartiges Erlebnis"



09.07.2015 / TRIATHLON - Sechs von sieben gemeldeten Athleten der Tri-Force Fulda nahmen am vergangenen Sonntag am Ironman in Frankfurt teil. Vier von ihnen erreichten das Ziel. Die ohnehin schon kräfteraubende Sportart wurde durch die extreme Hitze zusätzlich erschwert. Da wurden die 3,8 Kilometer Schwimmen, die 180 Kilometer Rad fahren und der Marathon zu einer regelrechten Qual.

Los ging es am frühen Morgen in Langen im Waldsee, wo in einem Kurs mit kurzem Landgang geschwommen wurde. Das Wasser war mit einer Temperatur von 26 Grad extrem „Badewannen tauglich“ und die Massen an Athleten - ca. 2.700 - machten das Schwimmen nicht leichter. Das Ziel, unbeschadet aus dem Wasser zu kommen, hatte neben der Zeit die oberste Priorität.

Nach dem Ausstieg ging es über einen langen Sandweg bergauf in die Wechselzone. Den richtigen Beutel suchen, umziehen und ab auf die Straße in Richtung Frankfurt. Die Bedingungen auf der Radstrecke in der Mittagshitze waren extrem und die Sportler hatten das Gefühl, dass ihnen jemand permanent mit dem heißen Föhn in das Gesicht bläst. Die Hitze machte jedem Athleten zu schaffen und erste Gedanken an das Aufgeben kamen in die Köpfe. Dank des Wassers an den Verpflegungsstellen und der aufgestellten Duschen der Besucher konnten sich immer wieder abgekühlt werden und mit unermüdlichem Willen die Strecke gemeistert werden. Eine abgesprungene Kette und ein Plattfuß waren da eher Nebensache.

Der anschließende Marathon war der Höhepunkt. Nicht nur, weil es die letzte Disziplin war. In sengender Hitze standen noch vier Runden um den Main vor den Triathleten aus Fulda. Die Sportler gingen auf dem Zahnfleisch, doch mit der Unterstützung der mitgereisten Familien und Freunden, schafften es die Fuldaer ins Ziel. "Diese Erfahrung, besonders der Einlauf auf dem Römer, wird als einzigartiges Erlebnis in unseren Köpfen bleiben", berichten die Extremsportler in einer Pressemitteilung.


Übrigens: Dem Sieger Jan Frodeno schien die Hitze überhaupt nichts auszumachen. Er gewann vor Weltmeister und Vorjahressieger Sebastian Kienle - und stellte mit der Zeit von 7:49:48 Stunden einen neuen Streckenrekord auf.

Für die Tri-Force Fulda gingen an den Start: Sascha Gramm, Tom Eggerstedt, Matthias Erlebach, Alexander Thul, Thorsten Hack. (pm / the) +++





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