NACHGEDACHT 129

Innerlich schön - Gedanken von Christina LEINWEBER



28.06.2015 / REGION - Du bist, was du isst? Oder du bist, was du fühlst? Was macht uns zu dem Menschen, der wir sind? Was macht uns aus: Ist es unser Körper? Oder unser Charakter? In Zeiten, in denen wir fast penibel auf das achten, was wir essen, was wir trinken und wie viel wir uns bewegen, könnte man glatt behaupten, dass der Körper das Medium ist, um sich darzustellen. Er ist ja auch das erste, was vom Gegenüber wahrgenommen wird.

Gut aussehende Menschen, die fit und vital wirken, haben es nach zahlreichen Studien einfacher, erfolgreich zu sein. Weil die Pflege und das gute Aussehen direkt mit dem beruflichen Erfolg korrelieren. Und wer seinen Körper in Schuss hält, ist scheinbar auch so diszipliniert im Job?! Ist es also das, was uns wichtig sein sollte: einen guten Körper, der das Kapital für den Rest ist?

Gehen wir doch mal tiefer. In das, was unser Wesen ausmacht. Denn unser Gemüt kann auch von unserem Gegenüber wahrgenommen werden. Wenn wir es gut meinen, zeigen wir das mit Liebe und Mitgefühl. Wir wirken sanft. Aber auch Wut und Zorn stehen uns auf dem Gesicht geschrieben. Wir wirken abwehrend und auch einmal beängstigend. Viel interessanter ist es doch allerdings: Wenn der Charakter den ganzen Menschen zum Strahlen bringt. Wenn wir innere Schönheit zeigen.



Innerlich schön kann man nicht mit einem operativen Eingriff werden. Innerlich schön ist ein Mensch, der andere mit seinem Frohmut ansteckt, der aus sich heraus Gutes bringt. Ist das nicht wichtiger, als die perfekte äußere Hülle? Ganz sicher. Aber unseren Körper sollten wir auch nicht vergessen: Denn ein gesunder Geist wohnt ja bekanntlich in einem gesunden Körper (CHRISTINA LEINWEBER). +++

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