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Turniertanztag

Heimische Paare auf vorderen Rängen - "So viel Beifall von Zuschauern was ganz besonders"



23.06.2015 / FULDA - Traditionell richtete der Tanzsportclub Fulda seinen Turniertanztag aus. Im vollbesetzten Clubheim mit ca. 200 Zuschauern starteten zunächst 16 Kinderpaare in der Latein D-Klasse und zeigten ihr Können in den Lateinamerikanischen Tänzen Cha-Cha, Rumba und Jive. Nach Vor-und Zwischenrunde, die mit 12 Paaren getanzt wurde, sicherten sich zwei Paare des TSC-Fulda den Einzug ins Finale. Julian Rastruba und Beatric Spies ertanzten sich den 4. Platz und Nikita Bogoslow und Kristina Jefremow lagen auf Platz 6. Daniil Kulikovs und Patricia Spies, beide erst 7 und 6 Jahre alt, bestritten ihr erstes Turnier für den TSC-Fulda und stellten sich schon in diesem zarten Alter dem Wertungsgericht.



Im darauffolgenden Turnier der Junioren C-Klasse tanzten die Lokalmatadoren Matthias Schreiber und Elisa Hoffmann mit. In dieser nächsthöheren Klasse kommt ein Lateintanz hinzu, die Samba. Matthias und Elisa bewiesen bereits in der 4-paarigen Vorrunde ihr Können. Durch saubere Basic und sicheres Taktgefühl nahmen sie von Anfang an die Zuschauer mit und ertanzten sich den Sieg in der C-Klasse. Trainerin Alice Shobeiri leistet im TSC hervorragende Jugendarbeit, was in diesen Ergebnissen zum Ausdruck kommt. Besonderer Dank gilt auch Trainerin Rita Schwenk und Jugendwart Leon Böhm. Sie betreuten die Kinder und Jugendlichen, die in den Turnieren starteten, in herausragender Weise vor und während der Turniere.

Mit welchem Taktgefühl schon die Nachwuchstänzerinnen und Tänzer ausgestattet sind, bewiesen die Disco-Kids I und II und die Dancing-Kids unter der Leitung von Ulrike Boos mit ihren Linientänzen. Sie sorgten zwischen den Turnieren für Kurzweil und viel Applaus.

Im ersten Standard-Turnier vertraten Martin Buch und Eveline Meinert die Farben des TSC-Fulda im Sen. III C-Turnier. Auf einem 8-paarigen Starterfeld führten sie souverän mit viel Beifall die Tänze Langsamer Walzer, Tango, Slox-Fox und Quick-Step vor. Sie erreichten die Endrunde und ertanzten sich einen Finalplatz. Leider entfiel das Turnier der Junioren II B-Latein wegen mangelnder Teilnehmerzahl. Hierfür wären Timm Root und Veronica Hempel vom TSC gestartet. Da beide erst vor kurzem in die B-Klasse Latein aufgestiegen waren, ließen sie es sich nicht nehmen, in den Tänzen Samba, Cha-Cha und Jive ihre schwierigen Choreographien vor dem begeisterten Publikum zu präsentieren. Als Zugabe, ohne die sie nicht von der Tanzfläche gelassen wurden, zeigten sie ihre erst vor kurzem einstudierte Rumba-Folge.

Franz Mahr, Turnierleiter, führte souverän und kurzweilig durch das Programm. Last but not least folgte das ranghöchste Standard-Turnier an diesem Tag, das Turnier der Senioren II B-Klasse. In diesem Turnier tanzten das TSC-Paar Volker und Marion Liebig vor heimischem Publikum. In der B-Klasse wird neben dem Langsamen Walzer, Tango, Slow-Fox und Quick-Step noch ein weiterer Tanz getanzt, der Wiener Walzer. Dies stellt für Liebigs jedoch gar kein Problem dar, ist es doch der absolute Lieblingstanz der beiden Fuldaer, wie Volker Liebig kommentiert.

Erstmalig konnten die Zuschauer auch die Herren des Turnieres bestaunen, die alle im Frack tanzten. Getragen von dem riesigen Beifall der heimischen Clubmitglieder haben Volker und Marion Liebig souverän die Vorrunde getanzt. Sie wurden von dem 5-köpfigen hessischen Wertungsgericht mit der höchsten Anzahl an Kreuzen ins Finale gewertet. In der Endrunde erreichten sie in allen 5 Tänzen den 2. Platz, was für die beiden ihre erste Platzierung in der B-Klasse bedeutete. Marion Liebig: “Im eigenen Club so viel Beifall von den Zuschauern zu erhalten ist ganz besonders, spornt an, und lässt dankbar zurückblicken.“+++

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