Homberger Segelflieger
Spitzenleistungen bei Deutscher Segelflugmeisterschaft
12.06.2015 / HOMBERG (OHM) -
Bei den Deutschen Segeflugmeisterschaften, die auf dem Flugplatz Erbach bei Ulm vom 23.05. bis 06.06.205 stattfanden, erzielten die Segelflieger des Luftsportverein Homberg (Ohm) e.V. Spitzenleistungen: Felipe Levin wurde als 1. Sieger, Deutscher Meister im Segelflug in der Standardklasse. Simon Briel und Enrique Levin wurden beste der Junioren-Wertung dieser Meisterschaft. Jan-Frederic Müller ebenfalls vom „Team Homberg (Ohm)“ belegte mit dem 6. Platz eine Spitzenplatzierung in dem 41 Piloten starken Teilnehmerfeld.
Bei dieser Deutschen Segelflugmeisterschaft der Standardklasse, die auf dem Flugplatz Erbach bei Ulm stattfand, galt es für die Piloten, eine gestellte Tagesaufgabe im Streckensegelflug bestmöglich mit hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten zu umfliegen. Die Flüge führten die Piloten, unter oftmals sehr anspruchsvollen Wetterbedingungen, in die Schwäbische Alb mit Wendepunkten bei Eichstätt und Geisingen; in den Schwarzwald mit den Wendepunkten Titisee und Freudenstadt und durch das Donautal mit Wendepunkten Tannhausen, Bad Waldsee und Reuthe in Tirol.
Nach 8 Wertungstagen dieser extrem spannenden Deutschen Segeflugmeisterschaft, stand Felipe Levin auf dem Siegerpodest ganz oben und ist damit neuer Deutscher Meister im Segelflug in der Standardklasse. Mit diesem Ergebnis wird er Deutschland, unsere Region und den LSV Homberg (Ohm), mit der Nationalmannschaft, dem „German Gliding Team“ bei den nächsten Weltmeisterschaften, die nächstes, Jahr Anfang August, auf dem Flugplatz Pociunai in Litauen stattfinden, vertreten.
Mit einem 5. und einem 7. Platz in der Gesamtwertung wurden Simon Briel und Enrique Levin bester Junioren-Segelflieger dieser Meisterschaft. Damit verbunden erhielten sie eine Einladung zum sogenannten „OLC-Glider-Race“, eine Grand-Prix-Veranstaltung auf dem „Berg der Segelflieger“, der Wasserkuppe. Bei diesem Segelflug-Grand-Prix, der Anfang August stattfindet, haben die Zuschauer die Möglichkeit die Flugbewegungen auf Großleinwand direkt zu verfolgen. Im sogenannten „Regattastart“ fliegen alle Teilnehmer gleichzeitig los. Derjenige der die die Ziellinie auf dem Flugplatz Wasserkuppe nach erfüllter Tagesaufgabe als erster überfliegt ist Sieger.
Es sind spannende Flüge zu erwarten bei denen die Junioren-Segelflieger weitere wertvolle Praxis im Wettbewerbssegelflug sammeln können und für die Zuschauer bietet sich sicherlich ein spannendes Feeling das der Formel 1 kein Nachsehen hat. Voll auf dem Niveau der Segelflug-Nationalmannschaft flog auch Jan-Frederic Müller, ebenfalls vom „Team Homberg (Ohm)“. Nach 8 Wertungstagen, mit durchschnittlich je 4 Stunden Flugzeit, lag er ca. 5 Wertungsminuten hinter den Piloten der Nationalmannschaft. Das ist gemessen an der Gesamtflugzeit von rund 2000 Minuten nur ein Wimpernschlag und zeigt auf welch hohem Niveau diese Meisterschaft geflogen wurde und wie eng die Ergebnisse zusammenlagen. Jan-Frederic Müller belegte mit dem 6. Platz somit ebenfalls einen Spitzenplatz in dem 41 Teilnehmer starkem Starterfeld. +++