O|N-Spiel der Woche #1
Gruppenliga-Kellerkracher: "Hohenroda Favorit, ihnen reicht der Punkt"
Alle Fotos: Julius Böhm
21.05.2015 / FUSSBALL -
Während in der Gruppenliga an der Spitze alle Entscheidungen gefallen sind, geht es im Tabellenkeller heckenhoch her. Bisher steht lediglich die Spvgg. Hosenfeld als Absteiger fest und mit dem Spiel FSG Hohenroda – SV Großenlüder gibt es am Pfingstsamstag das Endspiel schlechthin. Die gastgebende FSG kann in Ransbach mit einem Sieg den Klassenerhalt klarmachen während Großenlüder seinerseits die Chance hat mit einem Sieg das nächste Endspiel am letzten Spieltag zu Hause gegen Hofbieber zu spielen.
Bis es aber soweit ist, stehen 90 Minuten und mehr auf dem Programm. Für Großenlüders Trainer Thomas Reith ist es das Endspiel schlechthin. „Wir wollten das Spiel eigentlich vermeiden, nehmen es aber hin. Auf der anderen Seite sind wir froh, dass wir nach dieser verkorksten Saison überhaupt noch die Chance auf das Endspiel haben. Wir hatten in der Rückrunde immer eine gute Mannschaft aufgestellt, es aber in den entscheidenden Situationen verpasst, die Punkte einzufahren.“ So auch im letzten Spiel gegen den SV Neuhof. „Wir sind nach jedem Gegentor sofort zurückgekommen. Es hat aber nicht gereicht, obwohl wir die Chance auf das 3:3 hatten.“ Die mangelnde Einstellung, die Thomas Reith in der 1. Halbzeit ausgemacht hat, wurde unter der Woche angesprochen.
Für Thomas Reith ist Hohenroda „leichter Favorit, denn ihnen reicht im Prinzip ein Unentschieden.“ Gleichwohl hat er seine Mannschaft auf dieses Endspiel eingestellt, um mit einem Sieg das nächste Endspiel am letzten Spieltag zu erreichen und hier den kleinen Vorteil, den die FSG Hohenroda am Wochenende innehat, auszunutzen. Reith ist überzeugt, das in Ransbach die Mannschaft das Spiel für sich entscheiden wird, die den besseren Willen hat und damit in der Folge auch die Klasse hält.
Für Hohenrodas Trainer Mike Lindemann könnten die Voraussetzungen besser nicht sein. „Im letzten Heimspiel der Saison mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern und einen schönen Saisonabschluss feiern. Mehr kann man sich nicht wünschen. Es wird ein richtiges Endspiel werden, denn die Konstellation für den Abstiegskampf in der Gruppenliga ist optimal. Zwei Kontrahenten spielen gegeneinander. Für Spannung in Ransbach ist somit gesorgt.“ Lindemann hofft, dass die Begegnung am Pfingstwochenende mehr Zuschauer bringt als sonst, da man an einem langen Wochenende befreiter an den Sportplatz gehen kann. „In diesem Spiel spielen Prognosen keine Rolle“, so Mike Lindemann, „denn beide Mannschaften werden gehörig unter Druck stehen.“ Er ist der Meinung, dass am Ende die Mannschaft gewinnen wird, die mit dem Druck besser zurecht kommt.“
Bei der FSG Hohenroda sieht es personell besser aus als sonst. „Die Lage hat sich deutlich entspannt.“ Neben den Langzeitverletzten Lepke und Strinisko steht lediglich noch hinter dem Einsatz von Johannes Münkel ein Fragezeichen. Leszek Nalepa hat bereits in Bad Soden ein paar Einsatzminuten gehabt und wird gegen Großenlüder mit von der Partie sein. +++