24-Stunden-Rennen am Nürburgring
DREXLER Motorsport gewinnt in seiner Klasse - Gesamt Rang 31
19.05.2015 / MOTORSPORT -
Einen großartigen Erfolg konnte Drexler Motorsport mit dem Opel Astra OPC Cup beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring (Vom 14. bis 17. Mai 2015) erzielen. Am Ende stand ein Klassensieg und hervorragender 31. Gesamtplatz. „Gratulation an das gesamte Team, das war eine tolle Leistung“, so Herbert Drexler, der den Einsatz des Teams erst möglich gemacht hat. Für Drexler Motorsport ist das 24 Stunden-Rennen auch ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der hauseigenen Produkte. „Wir haben erneut wieder wichtige Erkenntnisse gewinnen können, was Sicherheit und Haltbarkeit angeht“, so nochmals Drexler. Im Opel Astra OPC Cup sind Teile 1:1 übertragbar vom Rennfahrzeug zum Straßenfahrzeug.
Möglich gemacht hat den Erfolg ein schnelles Quartett. Das doppelte Vater-Sohn-Gespann Strycek/Oestreich bestand aus Erfahrung und Talent. Auf der einen Seite die beiden Routiniers Volker Strycek und Markus Oestreich, die beide schon die 24 Stunden Nürburgring gewonnen hatten, auf der anderen Seite ihre Söhne Robin Strycek (22, Dehrn/Hessen) und Moritz Oestreich (23, Petersberg/Hessen). Schon nach den beiden Qualifying-Sitzungen auf der 25,378 Kilometer langen Strecke war man das schnellste Fahrzeuge der Cup 1-Klasse, nachdem Moritz Oestreich die Bestzeit gefahren hatte. Damit ging das Team von der Pole Position aus ins Rennen.
Dabei gab es gleich zwei Schrecksekunden. Zu Beginn meldete Moritz Oestreich bei der Ausfahrt in die Startaufstellung, dass ihm Leistung fehle. Doch dieser Fehler war aufgrund der Erfahrung vom Team Schirmer schnell gefunden und es konnte doch problemlos losgehen. Und dann kam am frühen Abend die Meldung, dass Volker Strycek auf der Döttinger Höhe ohne Sprit stehengeblieben war. Obwohl alle drei Piloten vor ihm acht Runden mit einer Tankfüllung fuhren, kam der Opel-Motorsportchef nicht mehr ganz an die Box. Der AvD-Sportpräsident und frühere DTM-Pilot wusste sich aber zu behelfen und fand einen Kanister und Sprit. So kam er dann mit 12 Minuten Zeitverlust in die Box und man stellte auf sieben Runden-Stints um. Von da an lief es wie am Schnürchen bis zum Sieg. +++