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An Dramatik kaum zu überbieten

Auf den letzten Drücker: SAINTS drehen das Spiel gegen WÖLFE


Fotos: Rene Lega

12.05.2015 / FOOTBALL - Die Football Saison 2015 begann am vergangenen Sonntag auch endlich für die Fulda Saints. Im ersten Spiel trat man auf dem Sportgelände der SG Johannesberg gegen die Wetzlar Wölfe an. Die gut 300 Zuschauer sollten ein an Dramatik kaum zu überbietendes Spiel geboten bekommen. Nach zahlreichen Abgängen in der Offseason mußten zahlreiche Positionen zum Saisonbeginn neu besetzt werden. So war es dann auch kein Wunder, dass die Hausherren in der ersten Hälfte einige Schwierigkeiten hatte. Bereits aus dem ersten Ballrecht konnten die Gäste scheinbar mühelos übers Feld marschieren, wurden dann glücklicherweise, wie auch beim nächsten Angriff bei einem Field Goal gehalten werden. Somit ging das erste Viertel mit 0:6 verloren. Eigene Angriffe verpufften jeweils früh an der starken Verteidigung der Wölfe.



Im zweiten Viertel schienen sich die Saints zwar zu fangen, allerdings machte man sich ein ums andere mal das Leben mit zahlreichen Fehlern selbst schwer. Dennoch gelang es Quarterback Chris Gärtner mit einem sehenswerten langen Pass auf Receiver Jurij Hübner den Ausgleich herzustellen. Fullback Alexander Traber konnte mit einer erfolgreichen 2-Point Conversion sogar die zwischenzeitliche Führung erzielen. Die Freude hielt allerdings nicht lange. Kurz vor der Halbzeit kam es durch ein sehr gut abgestimmtes Passspiel zum erneuten Führungswechsel.

Nach der Pause dann zunächst dasselbe Bild. Die Verteidigungsreihen auf beiden Seiten spielten sehr stark und konnten ein ums andere Mal die Angriffsbemühungen des Gegners stoppen. Trotzdem gelang es den Wölfen gegen Ende des dritten Spielabschnitts mit einem Lauf, erneut in die Endzone der Saints zu gelangen. Nach verwandeltem Zusatzpunkt sah die Führung mit 20:8 zunächst sehr komfortabel aus. Jetzt setzte man bei den Hausherren alles auf eine Karte. Was im Schlussviertel zu sehen war, war eine Mannschaft, die den absoluten Willen hatte, dieses Spiel trotz aller Probleme nicht zu verlieren. Mit einigen Änderungen im Laufspiel kam die Offense endlich in Gang und konnte durch einen starken Lauf von Andre Keller den Anschluss herstellen. Wieder war es Alexander Traber, der den anschließenden 2-Punkte-Versuch verwandelte.

Auch die Defense konnte nochmal einen Gang zulegen und hielt dicht, womit der Ballbesitz erneut an die Saints ging. Mit einem weiteren langen Touchdown-Pass, diesmal auf Receiver Sammy Carter, konnte Quarterback Chris Gärtner das Comeback perfekt machen. Doch auch diese 24:20 Führung war noch nicht die erfhoffte Erlösung, denn es waren noch etwas mehr als drei Minuten zu spielen. Die Wölfe versuchten mit einigen Pässen in die Endzone erneut in Führung zu gehen, konnten aber keinen Ball mehr an den Mann bringen. „Meine Mannschaft hat heute zu Beginn sehr viele Fehler gemacht. Aber wie sie sich im letzten Viertel zurückgekämpft haben, war schon beeindruckend. Die Defense hat uns von Beginn an im Spiel gehalten. Und letztendlich hat es die Offense geschafft, die nötigen Punkte einzufahren. Wir sind sehr froh, vor diesem genialen Publikum das Spiel nochmal gedreht zu haben und uns so bei den Zuschauern für ihre Unterstützung zu bedanken.“, so Head Coach Markus Heinrich nach dem Spiel.

Zu den besten Spielern wurden Mateusz Juks in der Defense und Chris Gärtner in der Offense gewählt. Bereits nächste Woche kommt es zum Rückspiel, wenn die Fulda Saints auswärts in Wetzlar bei den Wölfen antreten müssen.+++



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