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LANDRATSWAHLKAMPF 2015

Dr. Michael KOCH (CDU): Lullus-Sportpark noch nicht aufgeben

Im Bild von links: Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund, Landratskandidat Dr. Michael Koch und die heimische Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt

24.03.2015 / BAD HERSFELD - „Das Engagement für eine Realisierung des Lullus-Sportpark in Bad Hersfeld darf noch nicht aufgegeben werden“, waren sich Paralympics-Siegerin Manuela Schmermund, Landratskandidat Dr. Michael Koch und die heimische Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt einig. In einem Informationsgespräch erläuterte die bekannte Sportschützin, die zu den aktivsten Unterstützern des Projektes zählt, den beiden CDU-Politikern die Konzeption.

„Der vorgelegte Ansatz, Sport und Inklusion zu verbinden, wäre ein Gewinn für den Gesundheitsstandort Bad Hersfeld, der auch weit über die Region hinaus wirken würde“, ist sich Schmermund sicher. Die Paralympics-Siegerin wies auf die Einzigartigkeit des Ansatzes hin, der Jung und Alt, Deutsche und Migranten, Menschen mit und ohne Handicap zusammenführen will. Zudem betonte sie den Ansatz, eine Nutzung der Gesamtanlage mit möglichst flexiblen Zugangsmöglichkeiten für Alle ermöglichen zu wollen.

Dr. Michael Koch versprach, sich im Falle seiner Wahl unabhängig von parteipolitischen Präferenzen für das Projekt einzusetzen und dankte Manuela Schmermund für ihr ehrenamtliches Engagement und die Einbringung ihrer Kenntnisse. Zudem könnte der vorhandene Sanierungsbedarf der bisherigen Sportanlagen, der sich nach Angaben der Stadt auf über eine Million Euro belaufen würde, durch die in Aussicht gestellte Förderung des Landes Hessen stark abgefedert werden.

„21 Vereine haben signalisiert dieses Projekt mitgestalten zu wollen. Wie oft müssen wir als Politiker ehrenamtlich Engagierten sagen „Toll was ihr hier macht, aber wir haben leider keine Mittel zur Verfügung um euch zu unterstützen“. In diesem Fall sind die Mittel vorhanden, deshalb dürfen wir jetzt diese Chance nicht verstreichen lassen“, so Dr. Koch.

Die Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt betonte die positive Bewertung aus Sicht des Landes Hessen, verwies jedoch zugleich auf die Gefahr, dass die Fördergelder des Landes bei weiterem Verzug gegebenenfalls anderweitig ausgereicht werden könnten. +++

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