Luchse unterliegen den Haien
Vorentscheidendes Spiel um Platz 2 der Eishockey Regionalliga West
02.02.2015 / LAUTERBACH -
Zum vorentscheidenden Spiel um Platz 2 der Eishockey Regionalliga West, empfingen die Lauterbacher Luchse, am vergangenen Sonntag, die Haie aus Köln in der Lauterbacher EissportArena. Mit einem Sieg gegen den direkten Verfolger aus Köln, wären die Luchse von Platz 2 in der Abschlusstabelle nicht mehr zu verdrängen und hätten die Teilnahme an den Playoffs sicher.
Rund 500 Zuschauer waren gekommen, um die Luchse bei diesem Vorhaben zu unterstützen und anzufeuern. Am Ende aber half sämtliche Unterstützung nichts. Die Gäste aus der Domstadt entführten drei wertvolle Punkte aus dem Vogelsberg und sind nun vorerst an den Luchsen in der Tabelle vorbeigezogen. Dabei erwischten die Luchse einen Auftakt nach Maß. Die Mannschaft von Coach Roger Nicholas übernahm mit dem ersten Puckeinwurf das Komando auf dem Eis und erspielte sich zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Doch schon wie in den Spielen zuvor, agierten die Luchse im Abschluss zu unkonzentriert. Selbst beste Möglichkeiten wurden entweder fahrlässig vergeben oder vom guten Torwart der Haie vereitelt. Die Gäste aus Köln, die sich vermehrt auf ihr Abwhrspiel konzentrierten, kamen im ersten Durchgang nur selten gefährlich vor das Tor der Luchse. Wenn ein Schuss dann doch mal den Weg in Richtung Tor fand, stand mit Sebastian Grunewlald ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten der Luchse.
Statt mit einer dem Spielverlauf angemessen drei oder vier Tore Führung, ging es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel sollte dann die Entscheidung bringen, allerdings zum Ärger der Luchse und deren Fans, zugunsten der Gäste. Zwar wirkten die Luchse optisch weiterhin klar überlegen, doch im Spiel nach vorne wirkten die Männer von Choach Roger Nicholas gegen die gut aufgestellte Abwehr der Gäste, oft ideenlos. Besser machten es in Drittel zwei die Haie. Nach rund vier Minuten im zweiten Drittel, waren die Haie erstmals erfolgreich und legten den Grundstein für den späteren Sieg. Die Luchse antworteten auf die drohende Niederlage mit noch mehr Druck nach vorne, ohne zählbaren Erfolg. Phasenweiße schnürten die Luchse ihren Gegenr in dessen Drittel förmlich ein und erspielten sich Großchancen im Sekundentakt, doch das Tor der Haie blieb für die Luchse vernagelt. Drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels, folgte dann der endgültige KO-Treffer für die Luchse. In der 36. Spielminute bot sich den Luchsen die Chance, in Überzahl den so wichtigen Ausgleich zu erzielen. Doch an Stelle der Luchse, erhöhten die Haie, in Unterzahl agierend, auf 2:0. Nur Sekunden später war Grunewlad erneut geschlagen und musste mit seiner Mannschaft das 3:0 einstecken.