„Vom Kartonkind zum Weltmeister“:
Kampfsport-Ass Michael MÖLLER hat seine Lebensgeschichte niedergeschrieben
19.11.2014 / BAD HERSFELD -
Es ist eine schockierende, traurige und aufrüttelnde Geschichte, die uns Michael Möller erzählt. Eine unfassbare, eine wahre Geschichte. Es ist seine Lebensgeschichte. In seiner Biographie „Vom Kartonkind zum Weltmeister! Wie viel kann ein Kind ertragen?“ schildert der erfolgreiche Bad Hersfelder Kampfsportler, welch unglaubliches Leid er in jungen Jahren erdulden musste und wie er dennoch seinen Weg fand. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, musste Michael Möller, der heute die MM Sportschule in der Festspielstadt leitet, ein nicht enden wollendes Martyrium ertragen. Er wurde von dem sadistischen Freund seiner Mutter gequält und gepeinigt.
Michael Möllers Biographie soll den Lesern vor Augen führen, dass man selbst auswählen kann, wie man lebt und man trotz schlechter Erfahrungen positive Alternativen aufspüren kann, wenn man sich für sich selbst und das Leben entscheidet. „Trotz häuslicher Gewalt, Missbrauch und Misshandlung habe ich mich für ein bejahendes Leben entschlossen und denen vergeben, die Negatives taten“, unterstreicht der WAKO Weltmeister von 2005 in Freestyle Kung Fu und Träger des 6. Schwarz-Gurtes im MM Freestyle Karate sowie im Kickboxen. „Das, was nicht positiv ist, wird mit positiven Gedanken und positiver Arbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene weggemacht.“
Weggefährten, die er in seinem Buch als „Lichtbringer“ bezeichnet, hätten ihm die Werte vermittelt, die er heute täglich anwendet. „Sie waren es, die an mich geglaubt haben“, erklärt Michael Möller, der vor wenigen Tagen als einer der jüngsten Sportler in die „Hall of Fame Martial Arts Europe“ aufgenommen wurde. „Es ist wichtig, sich denjenigen Menschen mitzuteilen, zu denen man Vertrauen gefasst hat.“ Er selbst will – mit der Hilfe seiner geschilderten Erlebnisse – dazu ermutigen, dass jeder die Möglichkeit hat, „es zu schaffen“ beziehungsweise einen neuen, hoffnungsvollen und sinnbringenden Weg zu beschreiten. Frei nach seinem Motto: „Da geht noch was! Da geht noch Einiges!“