Kölner entführen die Punkte
Luchse unterliegen ihrem Angstgegner - Junghaie gewinnen 6:4
12.11.2014 / EISHOCKEY -
Nur einmal mussten die Männer von Coach Roger Nicholas am vergangenen Wochenende aufs Eis. Zu Gast in der Lauterbacher EissportArena war am Sonntag der „Angstgegner“ aus Köln, zum Meisterschaftsspiel in der Regionalliga West. Bereits in der letztjährigen Saison mussten sich die Luchse den Amateuren des DEL-Clubs zweimal geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich vor rund 500 Zuschauern, ein temporeiches und intensives Spiel auf gutem Regionalliga Niveau. Gleich im ersten Wechsel, sorgten Feuerfeil und Schulz in Zusammenarbeit, für den ersten gefährlichen Torschuss der Luchse. Lauterbach versuchte die Kontrolle zu übernehmen und den KEC schon früh unter Druck zu setzen. Die defensiv eingestellte junge Kölner Mannschaft, hielt aber gut dagegen und machte die Räume vor dem eigenen Tor eng. Im Spiel nach Vorne setzten die Haie auf ihr gefährliches Konterspiel, zunächst jedoch ohne Erfolg.
Zwar hatten die Luchse deutlich mehr Spielanteile, scheiterten aber immer wieder am starken Torhüter der Haie oder an der eigenen Nervosität. Fast im Minutentakt wurden beste Chancen vergeben. Besser machten es die Gäste aus der Domstadt. In der 5. Spielminute gingen die Haie nach einer kurzen Unachtsamkeit der Lauterbacher Abwehr, mit 1:0 in Führung. Auch nach diesem Treffer agierten die Haie weiterhin sehr clever im eigenen Drittel und ließen den Luchsen nur wenig Raum. Zwar drängten die Luchse auf den zu diesem Zeitpunkt längst überfälligen Ausgleich, doch das Glück war in diesem Spiel auf der Seite der Haie. In der 13. Spielminute mussten die Luchse den nächsten Treffer der Gäste schlucken. Wie beim ersten Gegentor, zeigten die Luchse auch diesmal ein unglückliches Abwehrverhalten. Mit diesem nicht zu erwartenden Rückstand ging es in die erste Pause.
Neues Drittel, neues Glück. Getreu diesem Motto, kamen die Männer von Coach Roger Nicholas hochmotiviert aus der Kabine, um den Rückstand aufzuholen. Von Anfang an übernahmen die Luchse das Kommando und machten Dampf nach vorne. Von den Fans lautstark angefeuert, drängten die Lauterbacher auf den so wichtigen Anschlusstreffer. Das Tor der Haie schien aber für die Luchse an diesem Abend wie vernagelt zu sein. Nicht nur, dass die Luchse an diesem Abend das Glück nicht auf Ihrer Seite hatten, griffen nun auch noch die völlig überforderten Schiedsrichter maßgeblich in das Spielgeschehen ein.
Zu Beginn des letzten Drittels mussten die Luchse eine doppelte Unterzahl überstehen, da Daniel Hornivius noch auf der Strafbank saß und die Schiedsrichter mit Jens Feuerfeil, einen weiteren Luchs auf die Sünderbank schickten. Die Haie nutzen diese Möglichkeit um in Überzahl den vierten Treffer zu erzielen. Durch diesen Gegentreffer erhielten die Hoffnungen der Luchse einen herben Dämpfer. Allerdings blieb den Luchsen noch genug Zeit, um den erneuten Anschluss herzustellen. Die Antwort der Luchse ließ auch nicht lange auf sich warten. Mit einem platzierten Handgelenkschuss in den Winkel, brachte Emanuel Grund sein Team zurück ins Spiel und verkürzte auf 3:4.
Nur wenige Minuten nach dem Anschluss schlugen die Gäste erneut zu und bauten die Führung wieder in einen zwei Tore Vorsprung aus. Doch Kampfgeist und Moral bei den Luchsen stimmte auch an diesem Abend. Seinen leidenschaftlichen Sololauf, krönte Benni Schulz mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und schürte damit nochmal die Hoffnung auf einen Punktgewinn.
Aufstellung der Luchse
Tor: Messing; Grunewald; Abwehr: Naumann, Hornivius, Hilgenberg, Grund; Sturm: Feuerfeil, Hantak, Kreuz, Böhm, M. Six, Schneider, Schulz, Vogel, Rinke, Metzendorf
Statistik des Spiels:
0:1 (5.) Blumenhofen; 0:2 (13.) Möltgen; 0:3 (27.) Zimov; 1:3 (31.) Schulz (Hilgenberg); 2:3 (34.) Böhm (Hantak, Naumann); 2:4 (42.) Blumentritt; 3:4 (45.) Grund (Böhm); 3:5 (51.) Zimov; 4:5 (53.) Schulz (Böhm); 4:6 (54.) Schneider
Strafen:
Lauterbach 12 + Spieldauer Böhm, Köln 16. +++