8 Stammspieler fehlten auswärts
Luchse stürmen den Wigwam der Bördeindianer - 1:8 SIEG
19.10.2014 / EISHOCKEY -
Stark dezimiert traten die Lauterbacher Luchse die Fahrt zum Auswärtsspiel, gegen die Soester „Bördeindianer“ an. Gegen die heimstarke Soester EG, musste Coach Roger Nicholas gleich auf acht Stammspieler verzichten. Zudem konnten einige Spieler aus dem verbliebenen Kader auf Grund einer Grippeerkrankung unter der Woche nicht trainieren, und gingen angeschlagen in das schwere Auswärtsspiel. Bis in die letzte Spitze des Luchsfells motiviert und von Coach Roger Nicholas bestens eingestellt, zeigte das Team, entgegen so mancher Befürchtungen, eine hervorragende mannschaftliche Leistung.
Angeführt vom starken Kapitän Niels Hilgenberg, ließen die Luchse von Beginn an erkennen, weshalb sie die lange Reise an die Soester Börde angetreten haben. Zwar waren die Luchse zunächst defensiv noch etwas unkonzentriert, doch der Hexer im Tor der Luchse, Jan Obernesser, hielt seinen Kasten, gegen zum Teil wild anstürmende Bördeindianer, sauber. Mit dieser Sicherheit im Rücken, agierten seine Vorderleute im Angriffsspiel sehr couragiert und diszipliniert. Auf Zuspiel von Naumann und Böhm, war es der slowakische Sturmtank Miro Hantak, der die Luchse in der 5. Spielminute, mit einem platzierten Schuss ins den Winkel, verdient in Führung brachte. Trotz zahlreicher Chancen, schafften es die Luchse nicht, die Führung auszubauen. Mit der knappen 1:0 Führung ging es, vor rund 200 Zuschauern, in die erste Drittelpause.
Das letzte Drittel gehörte dann nur noch den Luchsen. Dem Gegner konditionell absolut überlegen, schraubten die Luchse in der 43. Spielminute das Ergebnis auf 5:1. Mario Kreuz und Nils Feustel, brachten die Luchse mit zwei sehenswert heraus gespielten Toren, innerhalb von 50 Sekunden, endgültig auf die Siegerstraße. Mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, erhöhte der wie befreit aufspielende Miro Hantak, auf Zuspiel von Kapitän Hilgenberg, auf 6:1. Der Torhunger der Luchse war damit aber noch nicht gestillt. Der nach seiner Sperre ins Team zurück gekehrte Nils Feustel, krönte seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Den Schlusspunkt des Spiels setzte dann Eigengewächs Luca Rinke. Er vollendete einen schönen Angriff über Florian Böhm und Miro Hantak und belohnte sich mit seinem ersten Treffer.
Einziger Wermutstropfen bei diesem souveränen Auftritt der Luchse, ist die Verletzung von Top Verteidiger Marko Filip. Er bekam kurz vor Ende einen Schuss auf den Fuß und konnte das Spiel nicht zu Ende spielen. Ob und wie lange er ausfällt wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.
Aufstellung der Luchse:
Tor: Jan Obernesser; Abwehr: Naumann, Hornivius, Hilgenberg, Filip; Sturm: Feuerfeil, Hantak, Grund, Kreuz, Böhm, Feustel, Rinke
Statistik des Spiels: 0:1 (5.) Hantak (Böhm, Naumann); 0:2 (22.) Hantak (Böhm, Feustel); 1:2 (31.) Hoffmann; 1:3 (35.) Hilgenberg (Hantak); 1:4 (43.) Kreuz (Feuerfeil, Filip); 1:5 (43.) Feustel (Böhm); 1:6 (45.) Hantak (Hilgenberg, Feuerfeil); 1:7 (55.) Feustel (Kreuz); 1:8 (56.) Rinke (Hantak, Böhm)
Strafen: Lauterbach 8 + 10 Disziplinarstrafe und Soest 8 + 10 Disziplinarstrafe (sn). +++