"Würde für die Familie den Fußball aufgeben"
Weltmeister Shkodran MUSTAFI für EM-Quali nominiert - Besuch in der Heimat
Archivfoto: Hans-Hubertus Braune
10.10.2014 / FUSSBALL -
Nach der WM ist vor der EM: Die Deutsche Fußballnationalmannschaft tritt die Pflichtspiele Nummer zwei und drei als Fußball-Weltmeister an. Morgenabend (Anstoß 20:45 Uhr) trifft die Elf von Bundestrainer Joachim Löw im Warschauer Nationalstadion auf Polen. Am kommenden Dienstag ist dann Iralnd in der Arena auf Schalke zu Gast. Mit dabei und wieder fit ist unser Weltmeister Shkodran Mustafi.
Obwohl Mustafi bei seinem neuen Arbeitgeber Valencia (Spanien) in den ersten vier Spielen der Saison von der Bank zuschauen musste, baut der Bundestrainer auf den gebürtigen Bebraner. Während der WM in Brasilien hatte sich Mustafi einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen. Nach dem 8-Millionen-Euro-Wechsel von Genua (Italien) nach Valencia war zunächst Aufbautraining und eine Standortbestimmung angesagt. In den letzten drei Spielen absolvierte der 22-Jährige die komplette Spielzeit. Überraschend rangiert Valencia hinter Real Madrid auf Platz zwei.
Vorbereitung der Heimat ganz nah
Mit der Fußball-Nationalmannschaft hat sich Mustafi in Frankfurt auf die EM-Qualifikationsspiele vorbereitet. Nur gut 1,5 Autostunden von der Waldhessischen Heimat entfernt, nutzte er bereits am Montag die Gelegenheit, einen kurzen Besuch bei der Familie abzustatten. Schon am Dienstag ging es ins Mannschaftstraining. In einem Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sport1 erklärte Mustafi, wie wichtig ihm der Kontakt zur Heimat sei:
In der Startelf für Samstag wird der Bebraner nicht erwartet. Die Nominierung Löws zeigt jedoch, dass der Bundestrainer große Stücke auf den bodenständigen Newcomer hält. Aus osthessischer Sicht gilt: TV einschalten, Daumen drücken und auf einen Einsatz Mustafis hoffen. (Julius Böhm) +++