Testspiel der Lauterbacher Luchse
Eiszeit im Luchsbau: Starker Landesligist aus Schweinfurt
23.09.2014 / EISHOCKEY -
Am vergangenen Wochende starteten die Lauterbacher Luchse mit zwei Vorbereitungsspielen in die neue Regionalliga-West Saison. Den Auftakt machten die Luchse mit einem Auswärtsspiel am Freitag Abend, gegen den starken Süd Landesligisten Schweinfurt. Die Mighty Dogs aus Schweinfurt waren dabei der erwartet schwere Gegener für das neuformierte Team, um Roger Nicholas.
Zwar spielten die Luchse anfänglich gar nicht so schlecht, doch man merkte dem Team an, dass es noch einige Zeit braucht um sich an das Spielsystem des Trainers, sowie an die neuen Nebenleute in der Auftsellung zu gewöhnen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Luchse nach dem ersten Drittel mit 0:5 in Rückstand lagen. Schweinfurt wirkte zum Auftakt einfach eingespielter.
Ab Mitte des zweiten Drittels, kamen die Luchse Minute für Minute besser in Fahrt. Zwar war im Torabschluss und dem Spiel nach Vorne noch viel Luft nach oben, doch die Defensivarbeit funktionierte immer besser. Bis Mitte des zweiten Drittels stand es 9:1 für die Gastgeber aus Schweinfurt, doch von da an spielten die Luchse nun wesentlich besser mit und gestalteten die Partie ausgeglichen. Am Ende hieß es 11:2 für die Mighty Dogs, dennoch war eine Steigerung der Luchse erkennbar. Nur 48 Stunden später standen sich die beiden Mannschaften erneut gegenüber. Diesmal waren die Luchse Gastgeber und baten zur Revanche.
Die Gäste aus der bayrischen Nachbarschaft gingen zwar in der 3. Spielminute wieder früh in Führung, doch diesmal waren die Luchse von Beginn an wesentlich aktiver und dynamischer. Nur selten gelang es den Gästen, die Abwehr der Luchse zu überwinden und wenn doch ein Schuss den Weg zum Tor fand, war bei Luchse Goalie Jan Obernesser Endstation. Die Luchse erspielten sich selbst einige gute Torchancen, ein Treffer wollte im ersten Drittel allerdings nicht gelingen.
Beide Teams lieferten sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel, mit leichtem Chancenplus auf Seiten der Luchse. Erneut war Benni Schulz zur Stelle und erhöhte auf 3:1, ehe Jens Feuerfeil, zwei Minuten vor Spielende, das 4:1 für die Luchse nachlegte. Den Gästen aus Schweinfurt gelang 70 Sekunden vor Ende, nur noch der Anschlusstreffer zum 2:4.
Bereits im zweiten Spiel funktionierte das vorgegebene System des Trainers wesentlich besser und die Abstimmung innerhalb der Reihen wirkte deutlich harmonischer wie zum Auftakt. Nach diesen beiden Spielen lässt sich bereits erkennen, welches Potential im Team von Coach Roger Nicholas steckt. Den nächsten Schritt der Feinabstimmung wollen die Luchse am kommenden Wochenende machen, wenn sie zweimal auf die Hawks aus Hassfurt treffen.Zunächst steht am Freitag, um 19:30 Uhr, der Test in Hassfurt an, bevor es dann am Sonntag, den 28.09.2014 um 18:00 Uhr, zum Rückspiel in der EissportArena in Lauterbach kommt. (sn) +++