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"Creme de la Creme" hinter sich gelassen

SIELINGS schlagen knapp 270 Tanzpaare in Stuttgart



10.09.2014 / TANZEN - Fünf Tage lang war Stuttgart und damit die Stuttgarter Liederhalle der Mittelpunkt der Tanzsportwelt und Heimat für viele Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt. Bei der German Open Championchips (GOC) wurde auf drei großen Flächen im Beethovensaal, Hegelsaal und in der alten Reithalle Tanzsport auf Weltklasseniveau geboten. Es fanden 39 Einzelturniere der jeweils höchsten Startklasse A- und S-Klasse statt.



Das Sonderklassenpaar des TSC Fulda Hans und Petra Sieling lassen sich dieses Event seit Jahren nicht entgehen, da sich die Creme de la Creme des Tanzsports der ganzen Welt hier zum Wettkanpf trifft. Sehr erstaunt waren aber die Beiden, als sie erfuhren, dass in diesem Jahr die Rekordteilnahme von fast 300 Paaren im SenSII-Standardturnier fest stand. Diese Paare kamen aus 21 verschiedenen Nationen. Es war eine viel stärkere Teilnahme als bei jeder Weltmeisterschaft und bisherigen GOC-Veranstaltungen in dieser Klasse. Die beiden deutschen Weltmeister Bickers und Lindner waren nicht am Start, daher war ein möglicher Ausgang des Turniers nicht vorhersehbar. Sielings gingen nach einem Leistungstraining in Leipzig beim Bundes-Teamtrainer Fred Jörgens gut vorbereitet in den Wettkampf.

Sie starteten in der zweiten Runde des Turniers morgens um 8:45 Uhr als Sternchenpaar. Hier hieß es gut, sicher und positiv auffallend die ersten fünf Standardtänze zu absolvieren, da die 11 internationalen Wertungsrichter die Sielings nicht kannten. Von allen gestarteten Paaren kreuzte die Juri 98 Paare weiter in die dritte Runde. Das TSC-Paar war dabei und konnte nun sein musikalisches Talent besser zeigen, um das gesteckte Ziel, die vierte Runde mit 48 Paaren, zu erreichen. Der Trainer Fred Jörgens war sehr zufrieden, als der Einzug in die vierte Runde gelang. Hoch motiviert steigerten sich die Sielings erneut, um sich noch weiter nach vorne zu tanzen. Sie wurden mit einem 28. Platz belohnt. Nur noch neun deutsche Paare lagen noch vor ihnen. Sieger wurden die Italiener Belometti/Pini.

"Diese GOC war etwas ganz Besonderes. Wann trifft man schon einmal Paare aus Südafrika, den Philippinen oder China? Wir haben auch noch nie 269 Paare bei einem einzigen Turnier geschlagen." sagte Hans Sieling.+++

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