Eröffnung 2027 geplant
Symbolischer Spatenstich: Eine neue Rettungswache kommt ins Königreich
Fotos: Mathias Schmidt
22.10.2026 / FLIEDEN -
Das DRK lässt sich von Wind und Wetter bekanntermaßen nicht aufhalten, wenn es im Notfall gebraucht wird. Diese Haltung wurde auch beim Spatenstich am Mittwochnachmittag deutlich - bei herbstlichem Schmuddelwetter wurde nämlich dennoch gefeiert, dass es nun in die heiße, erste Phase des Baus geht. Mit dabei waren Vertreter des DRK Fulda und des Ortsverbands aus Flieden. Aber auch Mitglieder des Turnvereins (TV) Flieden, hinter dessen Vereinshaus die Wache gebaut wird, waren vor Ort.
Derzeit ist ein 24 Stunden einsatzfähiges Fahrzeug in einer provisorischen Rettungswache untergebracht - das kann aber natürlich kein Dauerzustand bleiben. Aus diesem Grund sind sowohl das DRK als auch die Gemeinde Flieden froh, dass das Projekt nun verwirklicht wird.
2,2 Millionen Euro Investitionsvolumen
Architekt Alexander Wuttke erzählte vor dem Spatenstich aus der Vergangenheit und den ersten Planungen zur neuen Wache. 2025 habe man sich zum ersten Mal zusammengesetzt und im weiteren Verlauf intensiv diskutiert. Dabei war es dem Architekten, aber auch dem DRK wichtig, dass in der Wache alles nah beisammen und griffbereit ist und dass die Fahrzeuge zügig in beide Richtungen ausrücken können. Das Grundstück bot aber auch Herausforderungen - es befindet sich in einem Hochwassergebiet und auch weitere ökologische Aspekte, wie die Bepflanzung im späteren Verlauf, mussten beachtet werden. Eine Rettungswache an der Fliedener "Lebensader"
Dass die Zusammenarbeit so gut weitergeht, wünscht sich natürlich auch Fliedens Bürgermeister Christopher Gärtner (CDU). Er betonte vor allem, dass der Standort passend sei. Am Gelände der neuen Wache verläuft nämlich eine Straße, die den Namen "Königreichallee" trägt und für Flieden nach Ansicht Gärtners auch so etwas wie die "Lebensader" der Gemeinde ist. "Kaum etwas passt besser zu einer Lebensader als eine Rettungswache", verdeutlichte der Bürgermeister und bedankte sich: "Vielen Dank, dass Sie als DRK unser Königreich so lebenswert machen."