In der alten Friedhofskapelle

Vernissage von Ulrike Kuborn: "Mutterland als Ort der Kraft"

Vernissage von Ulrike Kuborn
Fotos: Katherina Martiensen

02.06.2026 / FULDA - Die in Fulda geborene Künstlerin Ulrike Kuborn eröffnete am Wochenende ihre Ausstellung "MUTTERLAND ". Ihre in der Ausstellung gezeigten Werke wurden für die Kapelle konzipiert und nehmen Bezug auf den ehemaligen sakralen Raum. Mit einem Dialog zwischen Ulrike Kuborn und der Kunsthistorikerin Julia Latzel wurde die Ausstellung eröffnet. Bezugnehmend auf das japanische Konzept Ma-Ai –– ein lebendiger Zwischenraum, der nicht trennt, sondern trägt –– öffnet die Ausstellung einen Resonanzraum für die Besuchenden, der im Dazwischen Gestalt annehmen kann.



Dr. Frank Verse, Leiter des Vonderau Museums verwies in seiner Begrüßung zu der sehr gut besuchten Vernissage auf die Besonderheit der historischen Friedhofskapelle, die ursprünglich bereits 1475 auf einem Friedhof vor dem Kohlhäusertor errichtet und 1537 abgebaut und an ihrem jetzigen Standort wiedererrichtet wurde.

Erst kürzlich, so Verse weiter, wurde die Renovierung und Umgestaltung der Kapelle abgeschlossen und ist nun ein neuer Ausstellungsraum unter der Ägide des Museums.

Unter den Gästen Dr. Thomas Heiler, ehem. Leiter des Kulturamtes, Monika Ebertowski von der Kunststation Kleinsassen und Franziska Ihle-Wirth vom Amt für Baudenkmalpflege, die auch an der Renovierung und Umgestaltung der Kapelle beteiligt war. Die Ausstellung "MUTTERLAND" ist bis zum 28. Juni jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 19 Uhr zu besichtigen. Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Workshops und eine Performance der Gruppe COMACT zur Finissage am 28. Juni um 11:00 Uhr. (mp/pm) +++

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