Wer ist der Nutznießer?
SG Aulatal zum Gruppenliga-Rückzug: "Wagen einen Neuanfang in der A-Liga"
Archivbild: O|N/Hans-Hubertus Braune
01.06.2026 / REGION -
Es hat sich in den vergangenen Tagen angekündigt, jetzt ist es amtlich: Die SG Aulatal verzichtet auf ihren Platz in der Fußball-Gruppenliga Fulda und steigt in die Fußball-A-Liga ab. Die zweite Mannschaft tritt künftig in der B-Liga an.
Die SG Aulatal belegt in der abgelaufenen Saison den dritten Tabellenplatz und hatte im Vorfeld bereits erklärt, dass sie auf eine mögliche Aufstiegsrelegation verzichten würde.
In einer Pressemitteilung erklärte die SG Aulatal: "Aufgrund zahlreicher Abgänge im aktuellen Kader fehlen uns sowohl in der Breite als auch in der Qualität die Voraussetzungen, um weiterhin konkurrenzfähig auf diesem Niveau antreten zu können. Nach intensiven Gesprächen und Abwägungen haben wir uns deshalb zu diesem Schritt entschieden. Die SG Aulatal wird zur kommenden Saison in der A-Liga einen Neustart wagen. Dabei möchten wir den Fokus darauf legen, wieder eine stabile sportliche Basis aufzubauen, jungen Spielern Perspektiven zu geben und als Verein geschlossen in die Zukunft zu gehen. Wir möchten den Blick nun nach vorne richten, um die SG Aulatal nachhaltig und stabil für die kommenden Jahre aufzustellen.
Nun der Rückzug. Das bestätigte der zuständige Klassenleiter Klaus Bodusch. Diese Entscheidung hat massive Auswirkungen. Durch den jetzigen Rückzug wird ein Platz in der Gruppenliga frei, welcher durch die Relegation aufgefüllt wird. Besonders bitte ist dies für die FSG Vogelsberg und Teutonia Großenlüder. Hätte Aulatal vor dem 15. Mai den freiwilligen Rückzug erklärt, wäre die SGA der erste Absteiger und hätte damit die Konstellation am Tabellenende um einen Platz verschoben.
Gewinnt die SG Eiterfeld/Liembach oder der SV Neuhof die Relegation zur Verbandsliga Nord, werden die beiden Halbfinalsieger der Aufstiegsrelegation zur Gruppenliga aufsteigen, dann hat sich ein Endspiel erledigt. In den Halbfinals treffen am Mittwoch (19 Uhr) die TSG Lütter auf die FSG Bebra und die SG Ehrenberg auf die FSG Vogelsberg. Es ist wohl sogar möglich, dass es drei Aufsteiger gibt, dafür sind aber viele, viele Eventualitäten notwendig. (Hans-Hubertus Braune) +++