Schwerpunktkontrollen der Polizei

Kokain und Amphetamin am Steuer? Blutentnahmen geben Gewissheit

Mit mehreren groß angelegten Verkehrskontrollen hat die Polizei Südosthessen am Dienstag ein deutliches Zeichen gegen Drogen am Steuer gesetzt.
Symbolfoto: O|N/Henrik Schmitt

07.05.2026 / REGION MKK - Mit mehreren groß angelegten Verkehrskontrollen hat die Polizei Südosthessen am Dienstag ein deutliches Zeichen gegen Drogen am Steuer gesetzt. Zwischen 13 und 21 Uhr richteten speziell geschulte Beamtinnen und Beamte drei Kontrollstellen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums ein – unter anderem an der B448 in Offenbach sowie im Bereich der Philippsruher Allee in Hanau. Ziel der Aktion war es, die Drogenerkennung im Straßenverkehr zu schärfen und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.



Die Bilanz des Einsatzes fällt deutlich aus: Zehn Verkehrsteilnehmende mussten eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, weil der Verdacht bestand, dass sie unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs waren. In sechs Fällen reagierten Vortests positiv auf THC, in jeweils einem Fall auf Kokain und Amphetamin. Bei zwei weiteren Personen war eine eindeutige Zuordnung vor Ort nicht möglich. Gegen alle Betroffenen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte weitere Verstöße fest: Ein Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, ein anderer ohne die vorgeschriebene Pflichtversicherung. Ein Experte der Urkundenprüfstelle überprüfte vorgelegte Dokumente – in zwei Fällen ergab sich der Verdacht auf Urkundenfälschung.

Neben den Kontrollen selbst setzten die Beamtinnen und Beamten auch auf Aufklärung. In präventiven Gesprächen gaben sie Hinweise zur Verbesserung der eigenen Verkehrssicherheit und machten deutlich, welche Risiken der Konsum von Rauschmitteln im Straßenverkehr birgt. Die Polizei kündigte an, auch künftig regelmäßig Schwerpunktkontrollen durchzuführen, um die Sicherheit auf den Straßen weiter zu erhöhen. (mis/pm) +++

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