POLIZEIREPORT

Betrunkener Autofahrer beschädigt geparkte Autos

Polizeiberichte aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Symbolbild: O|N

06.05.2026 / KREIS MKK - Aus 1,84 Promille werden zehn "Mille": Betrunkener Autofahrer beschädigt geparkte Autos


MAINTAL. Drei kaputte Autos, ein sichergestellter Führerschein und eine Blutentnahme: Der heutige Mittwochmorgen begann für einen 42-Jährigen alles andere als erfreulich. Grund dafür war ein Unfallgeschehen, dass der Maintaler in der Ascher Straße verursacht haben soll. Mit seinem Opel war er demnach um kurz vor 6 Uhr in Richtung Westenstraße unterwegs, als er gegen einen geparkten Fiat stieß. Der Anprall war offenbar so enorm, dass der Fiat gegen einen VW geschoben wurde und letztlich an allen drei Autos zum Teil erhebliche Schäden entstanden, die vorläufig auf insgesamt 10.000 Euro geschätzt werden.

Offensichtlich hatte der Kontrollverlust mit seiner Alkoholisierung zu tun: 1,84 Promille zeigte das Atemtestgerät an. Der Mann darf nun bis auf Weiteres nicht mehr Kraftfahrzeuge führen. Neben all den erwähnten Folgen muss sich der Mann auch noch mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.

Wurde eine Pfefferpistole eingesetzt?

MAINTAL. Nach einem Notruf am Dienstagabend aus Dörnigheim ermittelt die Polizei nun den genauen Geschehensablauf, in den ein 16-Jähriger verwickelt gewesen sein will. Der Jugendliche war nach eigener Aussage gegen 20.45 Uhr in einem Jugendtreff in der Ascher Straße, als er dort mehrmals mit einer Pfefferpistole beschossen worden sein soll. Der etwa gleichaltrige Täter - klein und bekleidet mit einer schwarzen "Under Armour"-Jacke, einer blauen Hose sowie grünen Schuhen - sei danach in Richtung Bahnhof geflüchtet. Medizinische Hilfe benötigte der 16-Jährige vorerst nicht. Die Polizei geht inzwischen ersten namentlichen Hinweise auf ihn nach und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 4302-0 bei der Polizeistation Maintal zu melden.

Zwei hochwertige E-Bikes aus Tiefgarage gestohlen: Zeugensuche!


NIEDERDORFELDEN. In der Straße "Die Premenaecker" (einstellige Hausnummern) haben Unbekannte zwei hochwertige E-Bikes aus der Tiefgarage eines dortigen Mehrfamilienhauses gestohlen. Nach bisherigen Erkenntnissen begaben sich die Täter zwischen Montagabend, 23 Uhr und Dienstagmorgen, 10.30 Uhr, in die Tiefgarage und hebelten anschließend mehrere Kellerabteile auf. Im Anschluss machten sie sich mit den beiden Zweirädern im Wert von mehreren tausend Euro davon. Der an den aufgehebelten Kellerabteilen entstandene Schaden wird insgesamt auf rund 4.000 Euro geschätzt. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei.

Werkzeug von Baustelle gestohlen: Wer kann Hinweise geben?

GRÜNDAU. Unbekannte entwendeten in der Zeit zwischen Montag, 16.30 Uhr und Dienstag, 7 Uhr, unter anderem einen elektrischen Stemmhammer von einem Baustellengelände in der Hainstraße (110er-Hausnummern). Zuvor fuhren die Gauner offenbar ein dort abgestelltes Baufahrzeug zur Seite, öffneten gewaltsam einen dort befindlichen Baucontainer und entnahmen aus diesem die Utensilien im Wert von etwa 4.000 Euro. Hiernach verschwanden sie wieder unbemerkt in unbekannte Richtung. Zeugenhinweise nimmt die Kripo aus Hanau unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

Untersagung der Weiterfahrt aufgrund technischer Mängel: Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs

A66 / STEINAU AN DER STRAßE. Am Dienstag führten Beamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südosthessen in enger Zusammenarbeit mit Kräften des Bundesamts für Logistik und Mobilität (BALM) sowie dem Zoll eine umfangreiche Kontrollmaßnahme des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs durch. Im Zeitraum von 9 Uhr bis 15 Uhr wurde hierzu auf dem Parkplatz "Hundsrücker Berg" an der Autobahn 66 in Fahrtrichtung Fulda eine Kontrollstelle eingerichtet.

Im Verlauf der Verkehrskontrolle wurden insgesamt 63 Lastkraftwagen sowie deren Fahrzeugführer überprüft. Dabei zeigte sich erneut, dass Verstöße im gewerblichen Straßenverkehr keine Seltenheit darstellen. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem mehrere Zuwiderhandlungen gegen das Güterkraftverkehrsgesetz und die Sozialvorschriften fest. Darüber hinaus wurden ein Kabotageverstoß, Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelhafte Ladungssicherung sowie mehrere Überladungen dokumentiert. Auch technische Mängel an den Fahrzeugen sowie ein Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz wurden festgestellt. In drei Fällen waren die festgestellten Mängel so gravierend, dass den betroffenen Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt werden musste.

Besonders auffällig war ein polnischer Kleintransporter, auf dessen Ladefläche ungesichertes Gefahrgut transportiert wurde - ein erheblicher Verstoß mit potenziell gefährlichen Folgen für alle Verkehrsteilnehmer. Zusätzlich konnte der Fahrer keinerlei Nachweise über seine Lenk- und Ruhezeiten vorlegen. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung erhoben.

Auch im Bereich der Fahrzeugtechnik traten erhebliche Sicherheitsrisiken zutage. Bei einem polnischen Lkw wurde eine mehrfach gerissene Bremsscheibe an der Vorderachse festgestellt - ein schwerwiegender Defekt, der im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Bremsversagen hätte führen können. Ein weiterer Lkw, ebenfalls aus Polen, wies Reifen auf, die bereits bis auf die Karkasse abgefahren waren. In beiden Fällen wurde die Weiterfahrt umgehend untersagt, um eine Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen.

Ein weiterer Kleintransporter aus Osteuropa fiel durch eine massive Überladung von mehr als 30 Prozent auf. Ein überladener Brummi hat einen deutlich längeren Bremsweg und ein schlechteres Fahrverhalten, besonders in Kurven oder bei Ausweichmanövern. Das Fahrzeug kann dadurch schneller ins Schleudern geraten oder im schlimmsten Fall umkippen. Auch die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer steigt erheblich.

Insgesamt zog die Kontrollmaßnahme elf Sicherheitsleistungen sowie mehrere Verwarnungsgelder nach sich, die sich auf eine Gesamtsumme von über 3.600 Euro beliefen.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit solcher Kontrollen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im gewerblichen Verkehr zu sorgen. +++

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