Startschuss für die Zukunft

Erfolgreicher Auftakt zur KEK-Erarbeitung in der Marktgemeinde Eiterfeld

Erfolgreicher Auftakt zur KEK-Erarbeitung in der Marktgemeinde Eiterfeld
Foto: Gemeinde Eiterfeld

06.05.2026 / EITERFELD - Die Marktgemeinde Eiterfeld ist am 30. April im gut besuchten Bürgerhaus offiziell in die Erarbeitung ihres neuen Kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK) gestartet. Unter dem Motto "Transparenz gewährleisten und breite Beteiligung fördern" waren alle Einwohnenden aus den zwanzig Ortsteilen eingeladen, aktiv an der Ausrichtung der Heimat mitzuwirken.



In der Eröffnungsrede betonte Bürgermeisterin Dana Hauke die große Bedeutung der gemeinsamen Zukunftsgestaltung von Jung und Alt. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Stadt + Handel wurde eine breite Vielfalt an Beteiligungsformaten entwickelt, um alle Generationen bei der Aufstellung des neuen Konzeptes bestmöglich einzubinden.

Florian Hütsch vom Landkreis Fulda ergänzte den Auftakt mit fachlichem Know-how und gab wichtige Einblicke in die Förderrichtlinien der hessischen Dorfentwicklung (weitere Informationen unter www.wibank.de/wibank/dorfentwicklung/dorfentwicklung-307726). Das KEK bildet die Grundlage für eine Bewerbung als Förderschwerpunkt im hessischen Dorfentwicklungsprogramm. Bei einer Anerkennung durch das Land Hessen bekommt die Marktgemeinde die Möglichkeit mit Hilfe von Fördergeldern, die vorher identifizierten Maßnahmen umzusetzen.

Das Planungsbüro Stadt + Handel verdeutlichte, dass der aktuelle Prozess auf einem starken Fundament aufbaut. So werden die wertvollen Erfahrungen aus dem vorherigen IKEK-Verfahren sowie die Ergebnisse des "Delfio Meinungsmonitors" aus dem Jahr 2024 direkt mit aktuellen Trendentwicklungen der ländlichen Entwicklung verknüpft. Im Fokus der kommenden Monate steht eine umfassende Bestandsanalyse, die alle Facetten der Marktgemeinde beleuchtet: von der demografischen Struktur über die Stärkung der Innenentwicklung und der örtlichen Infrastruktur bis hin zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Ziel ist es, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren und das kulturgeschichtliche Erbe sowie den dörflichen Charakter der Ortskerne lebendig und zukunftsfähig zu gestalten.

An interaktiven Dialogstationen konnten Wünsche und Ideen direkt in den laufenden KEK-Prozess eingebracht werden. Auf die Frage, was in der Marktgemeinde fehlt, gab es konkrete Antworten aus der Bürgerschaft: Die Wunschliste umfasst unter anderem einen Versorgungsautomaten (z. B. in Soisdorf) sowie Treffpunkte für Jugendliche. Ein vielfach genannter Wunsch ist zudem die Verbesserung und Aufwertung der Freizeitanlage Am Hain, beispielsweise durch eine Minigolfanlage. Auch die Aufwertung öffentlicher Treffpunkte und Dorfgemeinschaftshäuser (DGHs) wurde vielfach als zentrales Anliegen formuliert.

Bürgermeisterin Dana Hauke fasste zusammen: "Die Mitwirkung der Bürgerschaft ist ein entscheidender Bestandteil des Verfahrens und des zukünftigen kommunalen Engagements. Nur gemeinsam lässt sich eine Dorfentwicklung gestalten, die den

Bedürfnissen der Menschen vor Ort entspricht und unsere Marktgemeinde langfristig attraktiv hält. Es ist das erklärte Ziel, in dem laufenden Prozess alle Einwohnenden einzubeziehen und somit für jeden Geschmack eine breite Vielfalt an Veranstaltungen anzubieten."

Um bei den laufenden und kommenden Formaten immer auf dem neuesten Stand zu sein und sich aktiv einzubringen, steht ein QR-Code zur Verfügung, der direkt zu den aktuellen Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten führt. Auch die jüngeren Generationen rücken stark in den Fokus: Das Büro Stadt + Handel bereitet derzeit eine umfassende Kinder- und Jugendbeteiligung vor und plant unter anderem, direkt in den Schulen Meinungen und Bedürfnisse abzufragen. (mp/pm) +++



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