Fernsehauftritt in der rbb-Abendschau
AvH Lauterbach beim Sachsenhausen-Gedenklauf erfolgreich
Fotos: Max Döppler
06.05.2026 / LAUTERBACH/ORANIENBURG -
Sportliche Erfolge, internationale Begegnungen und ein besonderer Fernsehauftritt: Zehn Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Alexander-von-Humboldt-Schule Lauterbach nahmen im Rahmen einer Deutsch-Polnischen Jugendbegegnung am 59. Sachsenhausen-Gedenklauf teil. Begleitet wurde die Gruppe während der gesamten Fahrt von den Lehrkräften Max Döppler und Susann Siegfried.
Die Begegnung fand vom 28. April bis zum 2. Mai im brandenburgischen Neuendorf im Landkreis Oberhavel statt. Insgesamt kamen dabei über 40 Jugendliche aus den Partnerregionen des Vogelsbergkreises zusammen, darunter Gruppen aus Oberhavel sowie aus den polnischen Landkreisen Biała Podlaska und Siedlce. Ziel dieser jährlich stattfindenden Jugendbegegnung ist es, den internationalen Austausch zu fördern, interkulturelle Kontakte zu ermöglichen und gemeinsam ein Zeichen für Erinnerung und Verständigung zu setzen.
Im Rahmen ihres Aufenthalts nahmen die Schüler gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Max Döppler und Susann Siegfried an einer offiziellen Kranzniederlegung teil. Die unmittelbare Begegnung mit der Geschichte sowie der Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern hinterließen bei vielen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck.
Starke Leistungen beim 59. Gedenklauf
Am 1. Mai fand schließlich der 59. Sachsenhausen-Gedenklauf statt, der traditionell jährlich ausgetragen wird. Die Veranstaltung verbindet sportlichen Wettbewerb mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und hat sich über Jahrzehnte hinweg als fester Bestandteil der regionalen Erinnerungskultur etabliert.Trotz hoher Temperaturen zeigten die Lauterbacher Schüler großen Einsatz und Durchhaltevermögen. Besonders hervorzuheben sind zwei starke Platzierungen: Sophie Schäfer erreichte auf der 7,5-km-Distanz in der Altersklasse U16 den 2. Platz. Linus Weißgerber belegte auf der 15-km-Distanz in der U18 ebenfalls den 2. Platz. Auch die weiteren Teilnehmer bewältigten die Strecken erfolgreich und konnten stolz auf ihre Leistungen sein.
Der Lauf verdeutlichte eindrucksvoll die Verbindung von Sport und Erinnerung: Die Strecke führt symbolisch durch das Umfeld der ehemaligen Lageranlage und macht die historische Dimension auch während des Wettkampfs spürbar.