Beim MSC Feldatal
Der Countdown läuft: Endlich wieder Motocross-Hessencup
Archivfoto: MSC Feldatal
04.05.2026 / FELDATAL -
Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, doch am 8. und 9. Mai ist es endlich wieder so weit: Auf der faszinierenden Motocross-Rennstrecke zwischen Groß-Felda und Zeilbach fallen nach fast zehn Jahren für hunderte Rennfahrer und vor einem zu erwartenden großen Publikum wieder die Startgatter. Damit das Rennwochenende wieder ein motorsportliches Highlight weit über die hessischen Grenzen hinaus wird, bewältigen die Verantwortlichen des veranstaltenden MSC Feldatal gerade noch eine Herkulesaufgabe.
Noch sieht es im Bereich der Rennstrecke noch nicht nach Hessen-Cup-Racing aus. Ein Kettenbagger profiliert das Gelände, bringt den Rundkurs auf Vordermann. Fahrer des Kettenbaggers ist Jan Ole Stumpf aus Feldatal-Ermenrod, 27 Jahre alt, seit etwa vier Jahren Mitglied im MSC, seit zwei Jahren im Vorstand, jüngst wurde er zum 1. Vorsitzender gewählt. Er kümmere sich um alles "rund um die Strecke", darunter eben auch viele bürokratische Pflichten, sagt er.
Strecken werden präpariert
Allerdings funkeln die Augen natürlich besonders, wenn es um seine eigentliche Leidenschaft geht, das aktive Motocross-Fahren: "Ich fahre im Hessen-Cup in mehreren Klassen". Genau im Zeichen dieser renommierten Meisterschaftsserie steht das zweite Mai-Wochenende, an dem Stumpf garantiert nicht mehr den Kettenbagger, sondern seine MX-Maschinen um die Strecke pilotieren wird. Letztes Rennen vor fast zehn Jahren
Fast zehn Jahre ist es her, dass die Piste Austragungsort von Motocross-Rennen war, seither drehte sich fast alles um den Enduro-Sport, erklärt Stumpf die vor Ort rennfreie Zeit auch nach Corona. Ein neu zusammengesetzter Vorstand richtete den Fokus zurück auf das Highlight Motocross-Racing. "Unsere anspruchsvolle Strecke hat sowohl bei den Fahrern als auch bei den Zuschauern einen hervorragenden Ruf", so Stumpf. Kinderstrecke eingerichtet
Am Samstag dominieren die Nachwuchsklassen von 6 bis 15 Jahren sowie die Damen, die Senioren und die Quads – eine hochinteressante Besonderheit, denn längst nicht jede Rennstrecke ist für die vierrädrigen Boliden zugelassen. Der Sonntag steht im Zeichen der "Großen und Schnellen" wie der Masters-Klasse, so Stumpf. Auch etwa zehn vereinseigene Starter werden an den beiden Tagen am Startgatter Aufstellung nehmen. Sie fuhren als Warm-Up kürzlich bereits die Vereinsmeisterschaft auf der Strecke aus. Fazit: es kribbelt bei allen Beteiligten, sowohl am Lenkrad als auch im ganzen MSC-Team bereits mächtig. Absolutes Schmankerl für die Zuschauer: an beiden Renntagen ist der Eintritt frei, ebenso bei der After-Race-Party.
Eine Nennung als Fahrer ist hier noch möglich: https://racecenter.io/event/hessencup-msc-feldatal
Zeitplan:
Samstag, 8.5.: Vormittag Trainings- und Qualifikationsläufe. Ab 13.00 Uhr Lauf 1 der sieben Klassen, ab 15.45 Uhr Lauf 2; Siegerehrung um 18.30 Uhr.
Sonntag, 9.5.: Vormittag Trainings- und Qualifikationsläufe. Ab 12.30 Uhr Lauf 1 der fünf Klassen aufsteigend bis MX2 und MX1, ab 15.00 Uhr Lauf 2; Siegerehrung um 17.30 Uhr. (goa) +++