Am Samstag gegen Freiberg
Mit breiter Brust ins Wochenende: Föllsche Elf will Serie weiter ausbauen
Archivfotos: O|N/ Carina Jirsch
02.05.2026 / FULDA -
Wenn am Samstag der SGV Freiberg in Fulda aufläuft, dürfte im Sportpark Johannisau wieder ordentlich Betrieb sein. Die SG Barockstadt geht mit einem guten Gefühl in die Partie und das merkt man der Mannschaft rund um Chefcoach Daniyel Cimen auch an. In den vergangenen Wochen hat sich das Team Schritt für Schritt stabilisiert, die Ergebnisse stimmen und gerade zuhause wirkt die SGB momentan richtig schwer zu knacken.
Vier Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Die knappen Auswärtsniederlagen gegen Sandhausen und Steinbach ändern daran wenig, denn insgesamt präsentiert sich Fulda defensiv stabil und offensiv effizient. In den entscheidenden Momenten bleibt die Mannschaft ruhig und nutzt ihre Chancen. "Die Jungs sind weiter fokussiert und konzentriert", betont Cimen gegenüber OSTHESSEN|NEWS. "Wir wollen auf unserem Weg bleiben und uns voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Es geht darum, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen."
Der Gegner kommt angeschlagen nach Fulda
Ganz anders sieht es beim Gegner aus. Freiberg steckt mitten in einer schwierigen Phase und reist mit einer Serie an, die eher nach unten zeigt. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen, dazu deutliche Auswärtspleiten wie das 0:4 in Großaspach - der SGV wirkt verunsichert. Defensiv fehlt die Stabilität, offensiv die Durchschlagskraft. Auch im letzten direkten Duell mit Fulda reichte es trotz Überzahl nur zu einem 1:1. Der SGB-Coach erwartet dennoch keinen einfachen Gegner: "Freiberg hat mental sicher etwas zu verarbeiten. Aber wir treffen auf eine Mannschaft, die zurecht da oben steht. Die haben eine unheimliche Breite im Kader." Es könne gut sein, dass der SGV ohne großen Druck aufspiele - "und das ist eine gefährliche Mischung".
Beste Voraussetzungen für die SG Barockstadt
Der direkte Vergleich spricht ohnehin eher für die SG Barockstadt, die in den vergangenen Jahren mehrfach die Oberhand behielt. Fulda geht also mit klar besseren Voraussetzungen in das Heimspiel: starke Form, Heimvorteil und eine Mannschaft, die aktuell mit viel Selbstvertrauen auftritt. Freiberg dagegen steht unter Zugzwang und muss auf schnelle Umschaltmomente hoffen, um die eigene Negativserie zu stoppen.