50 Einsatzkräfte vor Ort

Kleinkind verletzt! Auto steht in Vollbrand - Drei Personen müssen befreit werden

Drei Personen, darunter ein Kleinkind, mussten aus einem Fahrzeug befreit werden.
Fotos: O|N / Marvin Myketin

09.04.2026 / FELDATAL - Ein dramatischer Verkehrsunfall sorgt am Mittwoch auf der B49 bei Feldatal-Schellnhausen (Vogelsbergkreis) für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Mehrere Fahrzeuge sind beteiligt, Menschen werden eingeklemmt, ein Auto steht in Vollbrand. Die Straße wird komplett gesperrt, auch Rettungshubschrauber landen.



"Wir sind hier zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert worden", erklärte Volker Schwenzfeier, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Romrod, am O|N-Mikrofon. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen die Einsatzkräfte vor zwei stark beschädigten Fahrzeugen. "Vorgefunden haben wir einen Pkw in Vollbrand und einen Pkw, in dem drei Personen eingeschlossen waren", so Schwenzfeier.

Per Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen

Die Insassen des brennenden Autos konnten sich selbst in Sicherheit bringen. "Die 31-jährige Fahrerin
aus Mücke wurde schwer verletzt. Das Fahrzeug brannte vollständig aus", schilderte das Polizeipräsidium Osthessen. Noch schlimmer sah es im zweiten Fahrzeug aus: "In dem Hyundai befanden sich drei Personen, die alle eingeklemmt waren und durch die Feuerwehr befreit werden mussten", so Schwenzfeier. Die 55-jährige Fahrerin aus Feldatal, sowie die 71-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls schwer verletzt. Ein 5-jähriges Kleinkind erlitt leichte Verletzungen.

Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Einsatzkräfte die Eingeschlossenen. Anschließend wurden die Verletzten medizinisch versorgt. Zwei von ihnen mussten mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken gebracht werden. Angaben zur Schwere der Verletzungen waren zunächst nicht möglich.

Unfallursache noch unklar

Insgesamt waren rund 40 bis 50 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den Feuerwehren aus Romrod, Ulrichstein, Mücke und Feldatal waren auch mehrere Rettungswagen und Polizeistreifen im Einsatz. Die Bundesstraße 49 wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt.

Zur Unfallursache gibt es bislang keine gesicherten Informationen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und einen Gutachter hinzugezogen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 14.000 Euro geschätzt. (Constantin von Butler) +++

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