30 Jahre nach dem Brand
Mit Hoffnung und Glauben: Wallfahrtsjahr 2026 auf dem Gehilfersberg eröffnet
Fotos: Winfried Möller
07.04.2026 / RASDORF (RHÖN) - Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde das Wallfahrtsjahr 2026 in der Kirche zu den Heiligen 14 Nothelfern auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf eröffnet. Für die Menschen aus dem Hünfelder und Fuldaer Land, der Rhön, sowie aus dem Geisaer Amt und Raum Bad Hersfeld hat das Gotteshaus eine große Anziehungskraft. Zelebrant war in diesem Jahr Domkapitular Prälat Christof Steiner Fulda.
"Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden", mit diesem Zitat aus dem Osterspaziergang von Goethe begann er seine Predigt. Denn die Botschaft der Osternacht sei, dass man sich nicht fürchten müsse, weil Christus wahrhaft auferstanden sei. Die brennende Osterkerze sei dafür ein Zeichen, dass die Hoffnung von Generation zu Generation weitergegeben werde.
Gottes Liebe überwindet Abgründe
So wie den Emmaus-Jüngern ihr Herz im Gespräch gebrannt und sie sich dem Dritten geöffnet und ihn als den Auferstandenen beim Brotbrechen erkannt hätten, so könne auch das Wort aus der Bibel uns brennen lassen, wenn wir uns ihm öffnen würden. Auf vielfältige Weise würden wir entdecken können, dass der lebendige Christus uns auf unserem Lebensweg durch seinen Segen begleite. Bei allen unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, seien Petrus, die Emmaus-Jünger, Thomas und Maria Magdalena gute Beispiele. Erst als sie ihre Schwächen und Ängste zugeben, werden ihnen die Augen geöffnet. So könnten auch wir Gewissheit bekommen, dass Gottes Liebe und Gegenwart am Ende auch unser Unheil, Abgründe und Ängste überwindet.