Dreiste Masche

Achtung Betrug! Täter geben sich als Mitarbeiter der RhönEnergie aus

Betrüger treten telefonisch auf und geben sich fälschlicherweise als Mitarbeitende des Unternehmens aus.
Symbolfoto: Pixabay

20.02.2026 / FULDA - Die RhönEnergie Fulda warnt aktuell eindringlich vor einer neuen Betrugsmasche, die sich in den vergangenen Wochen im gesamten Versorgungsgebiet stark ausgebreitet hat. Betrüger treten dabei telefonisch oder direkt an der Haustür auf und geben sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Unternehmens aus.



Ihr Ziel: Verbraucher zu täuschen und ihnen unbemerkt Energielieferverträge bei fremden Anbietern unterzuschieben – ohne Zustimmung und oft sogar ohne Wissen der Betroffenen.

Perfide Betrugsmaschen mit wachsender krimineller Energie

"Die Vorgehensweise der Täter ist dreist und in mehreren Varianten bekannt", sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda GmbH. Er berichtet: In einer Vielzahl von Fällen treten die Betrüger telefonisch oder persönlich an der Wohnungstür auf und behaupten, im Auftrag der RhönEnergie Fulda zu handeln. Unter dem Vorwand von Beratungs- oder Servicegesprächen drängen sie die Betroffenen zu scheinbaren Vertragsabschlüssen. Stets wird vorgegeben, dass der Vertrag mit der RhönEnergie Fulda GmbH abgeschlossen würde.

Im Anschluss reichen die Täter diese Verträge ohne Zustimmung oder Unterschrift der Kundinnen und Kunden jedoch bei anderen Energieversorgern ein. Besonders alarmierend: In mehreren Fällen haben sich die Täter sogar unbefugten Zugang zu Zählerschränken verschafft, um dort Zählernummern zu notieren und auf deren Basis Lieferantenwechsel einzuleiten – ohne dass die betroffenen Kunden davon wussten. Benachbarte Energieversorger berichten von ähnlichen Betrugsversuchen.

Strafanzeige erstattet – Konsequentes Vorgehen angekündigt

Angesichts der deutlichen Zunahme der Fälle und der wachsenden kriminellen Energie hinter diesen Taten sieht die RhönEnergie Fulda keine andere Möglichkeit, als konsequent juristisch vorzugehen. Das Unternehmen hat in mehreren Fällen Strafanzeigen erstattet und steht in enger Abstimmung mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Auch betroffene Kunden haben in der Vergangenheit bereits selbst Anzeige erstattet.

RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun betont: "Wir nehmen diese Vorfälle sehr ernst. Der Missbrauch unseres Firmennamens schädigt nicht nur unsere Kunden, sondern auch das Vertrauen in unser Unternehmen. Wir dulden dieses Vorgehen nicht und werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen."

Hinweise für Kunden: So schützen Sie sich

Die RhönEnergie Gruppe bittet alle Kunden um erhöhte Wachsamkeit und gibt folgende Hinweise:


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