Delegierte sprechen Klartext
Starker Merz, starkes Osthessen: CDU sendet eindeutiges Signal in die Region
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20.02.2026 / STUTTGART/REGION -
Die CDU hat beim 38. Bundesparteitag in Stuttgart ihren Vorsitzenden Friedrich Merz mit einem überwältigenden Ergebnis wiedergewählt. Mit 878 Ja-Stimmen erzielte Merz 91,17 Prozent Zustimmung. Damit sendet die Partei ein deutliches Signal der Geschlossenheit, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in Osthessen und deutschlandweit.
Merz, der bereits zum dritten Mal den Parteivorsitz übernimmt, nutzte seine Rede, um sowohl den Kurs der Regierung zu verteidigen als auch Reformbedarf klar zu benennen. "Wir sind Zeitzeugen eines epochalen Wandels der Weltordnung. Draus folgt: Wir müssen neue Prioritäten setzen. Hierzu braucht es Mut und Verantwortungsbereitschaft", betonte Merz vor den Delegierten. Er forderte eine konstruktivere Zusammenarbeit innerhalb der Koalition: "Wir müssen heraus aus dem Zustand, dass ein Koalitionspartner Vorschläge macht, die der andere ritualhaft zurückweist. Beide müssen da heraus." Gleichzeitig stellte Merz klar, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen bleibt.
"Ich möchte mir ein Deutschland ohne Merz nicht vorstellen"
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete seine Ansprache beim 38. CDU-Bundesparteitag in Stuttgart mit klaren Worten zur Bedeutung der Union für Osthessen und das ganze Land: "Wir stehen vor einem großen Wahljahr. Die Wahlen können ein Hochfest der Demokratie werden – doch es wird nur mit einer starken Union als führender Kraft funktionieren." Rhein betonte dabei die Stabilität, die die CDU ausstrahlt, und die Notwendigkeit, Probleme offen zu diskutieren und zu lösen – gerade auch für die Menschen in Osthessen. Michael Brand lobt mutige Ansprache
Auch aus Osthessen kommt direkt klare Zustimmung: Bundestagsabgeordneter Michael Brand lobte die Rede Merz’ als mutig und umfassend: "Dabei war wichtig, dass er nicht Skepsis und Angst skizziert hat, sondern im Gegenteil zum Anpacken aufruft und mutige Perspektiven und Ziele ausgibt. Optimismus und Einsatzbereitschaft sind die Voraussetzungen dafür, dass wir aus der Krise herauskommen und Deutschland und Europa in diesen turbulenten Zeiten sicher sind." Unterstützung für den Kanzler in herausfordernden Zeiten
Stefanie Klee, Landtagsabgeordnete, sieht die Wiederwahl als wichtiges Signal: "Ein Ergebnis im Bereich der 90-Prozent-Marke wäre ein starkes Signal der Geschlossenheit, das unsere Partei in diesen herausfordernden Zeiten dringend braucht. Wir stehen fest hinter unserem Kanzler, damit er den eingeschlagenen Kurs für Deutschland konsequent weiterverfolgen kann."Merz-Bestätigung und Signal der Geschlossenheit
Der Parteitag diente nicht nur der Bestätigung von Merz, sondern auch als Auftakt für das Wahljahr 2026. Landtagsabgeordneter Sebastian Müller erklärte: "Der Parteitag sollte ein Signal der Geschlossenheit aussenden. Mir persönlich ist wichtig, die Interessen der Menschen unserer Region einzubringen. Ein besonderer Fokus für mich liegt auf Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und Familienfreundlichkeit."Osthessen profitiert von positiven Signalen aus Stuttgart
Patricia Fehrmann, Fraktionsvorsitzende der CDU Fulda, lobte die Wiederwahl von Friedrich Merz als klares Signal für Stabilität und Geschlossenheit. Sie betonte die Führungsstärke der CDU in Verteidigungs- und Sicherheitspolitik sowie die Bedeutung einer starken Wirtschaft: "Der Parteitag stellt klar, dass Reformen dringend notwendig sind, denn der Standort Deutschland braucht eine starke Politik für Industrie, Mittelstand und Handwerk. Nur eine starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und sichert unseren Wohlstand." Schwerpunkte: Sicherheit, Wirtschaft und Zusammenhalt
Frederik Schmitt, Erster Kreisbeigeordneter und Vize-Landrat von Fulda, stellte den Leitgedanken des Parteitags in den Mittelpunkt: Verantwortung verpflichtet. Für ihn umfasst das sowohl die Sicherheit Deutschlands in einer unsicherer werdenden Welt als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, die Grundlage für Wohlstand und Arbeitsplätze bildet. Schmitt hob hervor, dass gerade Osthessen von einer starken, geschlossenen CDU profitiert: "Verantwortung für Deutschlands Freiheit und Sicherheit ist in einer unsicherer werdenden Welt genauso entscheidend wie Verantwortung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft als Grundlage für unseren Wohlstand."CDU-Handschrift sichtbar in schwierigen Zeiten
Johannes Rothmund, Bürgermeister von Eichenzell, hob den regionalen Bezug hervor: "Friedrich Merz hat eine handlungsfähige Bundesregierung und Koalition gebildet, die eine deutliche CDU-Handschrift trägt. In nicht einfachen Zeiten führt er Deutschland verantwortungsvoll, verlässlich und international wahrnehmbar." Auch er betonte die Bedeutung einer nachhaltigen Finanz- und Sozialpolitik: "Noch mehr Bedeutung hat aus meiner persönlichen Sicht auch das Bekenntnis zum Prinzip der Konnexität und die Einsicht, dass die fortlaufende Steigerung von Standards durch Bund und Land zu einer Überforderung der kommunalen Familie führen wird."