Kinderuniversität Fulda 2026

Feuerwehr erleben: Wenn Lernen begeistert und Retten fasziniert

Feuerwehr erleben: Wenn Lernen begeistert und Retten fasziniert
Fotos: Rene Kunze

05.02.2026 / FULDA - Große Augen, viele Fragen und jede Menge Begeisterung: Bei dem Besuch der Feuerwehr im Rahmen der Kinderuniversität tauchten Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren in die Welt des Brandschutzes, der Technik und der Teamarbeit ein. Ziel der Veranstaltung war es, jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf kindgerechte Weise Wissen zu vermitteln und gleichzeitig die wichtigen Aufgaben der Feuerwehr erlebbar zu machen.



Insgesamt 23 junge Besucherinnen und Besucher der Kinderuni erlebten am Mittwochnachmittag mit neugierigen Fragen und Entdeckergeist, was wirklich hinter den Toren einer großen Feuerwache passiert.

Melanie Medler, Stadtjugendfeuerwehrwartin, erläuterte, dass die Feuerwehr ein sehr breites Einsatzspektrum hat und unter anderem bei Unwettern, Verkehrsunfällen sowie zahlreichen weiteren Notsituationen im Einsatz ist. Dafür brauchen sie nicht nur Mut und Teamgeist, sondern auch spannende Technik und richtig starkes Werkzeug. Gegenüber OSTHESSEN|NEWS sagt sie: "Ich finde es ganz bedeutend, dass die Kinderakademie heute hier ist, damit die Kinder auch mal eine andere Art von Technik sehen - nicht nur die typische Feuerlöschung."

"Feuerwehr heißt nicht nur Feuer löschen - sondern bedeutet auch Teamarbeit, das komplexe Verstehen von Technik und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Kinderuniversität verbindet MINT-Förderung mit gelebtem Gemeinsinn und ist ein starkes Beispiel dafür, wie praxisnahe MINT-Förderung gelingen kann", so Silvia Brünnel, Geschäftsführerin der Kinder-Akademie.

Im Anschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, die bei solchen Einsätzen verwendeten technischen Geräte kennenzulernen. An verschiedenen Stationen konnten sie die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe betrachten und an Modellen das Verhältnis von Kraft und Masse beim Ziehen schwerer Lasten erproben. Anfassen, ausprobieren und staunen war ausdrücklich erlaubt. Die Resonanz? "Top! Die Kinder haben Spaß, machen mit und testen alles aus", freut sich Melanie Medler. (pm/ems) +++

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