Zum Glück niemand verletzt

Auffahrunfall mit Folgen: Große Mengen Diesel nach Lkw-Crash auf A7

Lkw-Unfall am Mittwochnachmittag auf der A7.
Fotos: Rene Kunze

05.02.2026 / KALBACH - Blaulichtalarm auf der Autobahn! Auf der A7 zwischen dem Kalbacher Ortsteil Uttrichshausen (Landkreis Fulda) und der Grenzwaldbrücke hat sich am Dienstagnachmittag ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen ereignet. Der Unfall passierte kurz nach der Raststätte Uttrichshausen in Fahrtrichtung Würzburg.



Auf der A7 kam es unweit des Beginns des dreispurigen Bereichs, nach der Rastanlage Uttrichshausen Ost, in Fahrtrichtung Bad Brückenau, gegen 13:35 Uhr, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem LKW mit Anhänger. Zunächst befuhren die beiden LKW-Gespanne unmittelbar nacheinander den rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn.

Aufgrund eines baustellenbedingten (Bad Brückenau) Rückstaus musste der 61-jährige Fahrzeugführer aus Meuselwitz des vorausfahrenden Sattelzugs bremsen. Dies erkannte der 62-jährige Fahrzeugführer aus Wartenberg des nachfolgenden Sattelzugs zu spät und leitete eine Notbremsung und ein Ausweichmanöver nach links auf den mittleren Fahrstreifen ein. Dies hat jedoch nicht mehr ausgereicht, sodass die Fahrzeugkabine des auffahrenden Sattelzugs mit ihrer Beifahrerseite, mit der hinteren Ecke des Anhängers der Fahrerseite des vorausfahrenden LKW-Gespanns, kollidierte.

Niemand verletzt, intensive Reinigungsarbeiten

Wie durch ein Wunder blieben, laut eigenen Angaben, beide Fahrzeugführer unverletzt. Durch die Wucht der Kollision wurde der Kraftstofftank auf der Beifahrerseite des unfallverursachenden Sattelzugs aufgerissen, sodass die ca. 350 Liter Dieselkraftstoff und weitere Betriebsstoffe ausgetreten und teilweise in die angrenzende Grünbankette geflossen sind. 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kalbach und Uttrichshausen haben, nach Möglichkeiten, die ausgetreten Betriebsstoffe gebunden und aufgenommen. Zur weiteren Beurteilung der Kontamination des Erdreiches wurden Mitarbeiter der "Unteren Wasserbehörde" alarmiert und hinzugezogen.

Hier wurde die Entscheidung getroffen, dass nach dem Abschleppvorgang der beiden LKW-Gespanne, zunächst der erste und der mittlere Fahrstreifen durch eine. "Ölhexe" gereinigt werden. Anschließend wird beabsichtigt, die Sperrung des ersten Fahrstreifens bis Donnerstag zu erhalten, um eine umweltgerechte Reinigung des Standstreifens und des Fahrstreifens durch ein Fachunternehmen vornehmen zu lassen.

Zudem soll zeitgleich das durch Betriebsstoffe kontaminierte Erdreich abgetragen werden. Die entsprechenden Absperrmaßnahmen wurden und werden durch die Autobahnmeisterei Fulda eingerichtet. Voraussichtlich werden die Arbeiten bis in den Nachmittag des Donnerstages andauern. An den beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro. Der Verkehr wurde durchgehend über den dritten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. (ems/mp) +++

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