Die ganze Abteilung läuft mit
Aus Sorge um sein krebskrankes Kind: Bundespolizei setzt starkes Zeichen
Fotos: Rene Kunze
05.02.2026 / FULDA -
Mit sportlichem Einsatz und viel persönlichem Engagement hat die Bundespolizei Hünfeld am Weltkrebstag ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt. Am Mittwochmorgen nahmen rund 70 bis 80 Läufer an einem Spendenlauf durch die Fuldaauen teil. Startpunkt war das Stadionder Stadt Fulda, von dort ging es auf eine 7,5 Kilometer lange Runde durch die Natur - bewusst abseits der Innenstadt.
Organisiert wurde der Lauf als "Blaulicht-Edition" im Rahmen eines virtuellen Formats von Lauf-Weiter.de. Die Idee dazu hatte Nico Schymanski, Polizeihauptmeister bei der Bundespolizei Hünfeld und Bearbeiter für Beweissicherung und Dokumentation. Der Anstoß war ein sehr persönlicher. "Ich habe einen krebskranken Sohn. Dafür habe ich den Lauf eigentlich organisiert", erklärt Schymanski. "Und meine Kollegen haben mich dabei von Anfang an unterstützt."
Ein besonderer Dank ging außerdem an Olaf Sersch, Zahnarzt aus Rothemann und guter Freund von Schymanski, der die Startgebühren in Höhe von 5,90 Euro für alle Läufer übernommen hat. "Der Kampf gegen Krebs ist ihm genauso wichtig wie mir, daher wollte er diese Aktion unterstützen", so Schymanski.
Kleine Idee - große Beteiligung
Aus einer zunächst kleinen Idee entwickelte sich schnell eine große Beteiligung. "Die Masse meiner Einheit ist mitgelaufen", so Schymanski. "Am Ende wurden es rund 70, 80 Läuferinnen und Läufer. Mittlerweile war fast eine halbe Abteilung aus Hünfeld unterwegs." Der Zusammenhalt innerhalb der Einheit sei dabei deutlich spürbar gewesen.