Tragischer Unfall auf der L3181
40-Tonner kommt auf Gegenfahrbahn: Transporterfahrer (51) tödlich verletzt
Fotos: Rene Kunze
04.02.2026 / NEUHOF -
Wie das Polizeipräsidium Osthessen mitteilt, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu dem Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Eine weitere Person wurde so schwer verletzt, dass sie trotz aller Rettungsmaßnahmen noch am Unfallort verstarb. Die Landstraße wurde nach dem Unfall voll gesperrt, der Verkehr großräumig umgeleitet.
Am Mittwochmorgen nannte die Polizei Hintergründe zu dem tragischen Unfall: Am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr, fuhr ein 70-jähriger Sattelzugführer auf der L 3181 aus Richtung Hauswurz kommend in Richtung Rommerz. Hinter ihm fuhr eine 62-jährige Pkw-Fahrerin aus Schweinfurt. In einer leicht abschüssigen Rechtskurve geriet der Sattelzug auf schneeglatter Fahrbahn nach links in die Gegenfahrspur und stieß frontal mit einem entgegenkommenden 51-jährigen Kastenwagenfahrer zusammen. Der aus Babenhausen stammende Fahrer des Kastenwagens wurde hierbei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Pkw-Fahrerin fuhr auf den Sattelzug auf und wurde hierbei leicht verletzt.
Zur Klärung der genauen zum Unfall führenden Umstände wurde durch die Staatsanwaltschaft Fulda ein Gutachter mit der Rekonstruktion der Geschehnisse beauftragt.
Die Landstraße wurde durch Betriebsstoffe verunreinigt. Eine Reinigung war witterungsbedingt nicht möglich, so dass sie noch bis auf weiteres gesperrt bleibt.
Großaufgebot der Einsatzkräfte
Die Feuerwehr war mit insgesamt 35 Einsatzkräften aus Neuhof, Rommerz und Hauswurz im Einsatz. Gemeindebrandinspektor Nils Waschke schilderte die dramatische Lage vor Ort am O|N-Mikrofon: "Für uns hatte die Menschenrettung direkt die oberste Priorität." Besonders herausfordernd sei gewesen, dass eine Person unter einem Transporter eingeklemmt war. "Die eingeklemmte Person musste von uns befreit werden", so Waschke weiter.Ermittlungen laufen an
Neben der Feuerwehr waren drei Rettungswagen sowie zwei Notarztwagen im Einsatz. Die Verletzten wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur genauen Klärung der Unfallursache dauern die Ermittlungen der Polizei an. Weitere Details zum Hergang sind derzeit noch nicht bekannt.