Lebloser Körper ohne Kopf und Hände

Wurde diese Geflüchtete brutal zerstückelt? Erschreckender Leichenfund!

Einsatzkräfte durchkämmen das Gelände – die Identität der Toten ist noch unklar.
Fotos: 5VISION.NEWS

02.12.2025 / MONREAL - Ein Fund, der bundesweit für Aufsehen sorgt: In einem abgelegenen Waldstück bei Monreal (Landkreis Mayen-Koblenz) ist am Freitagnachmittag eine Frauenleiche entdeckt worden - gefunden von einem ahnungslosen Spaziergänger, der plötzlich zum Zeugen eines mutmaßlich brutalen Verbrechens wurde. Die Kriminaldirektion Koblenz rückte sofort an und übernahm noch am selben Nachmittag die Ermittlungen vor Ort.



Nach Angaben der Polizei fehlten der toten Frau sowohl Kopf als auch Hände. Genau diese schockierende Auffindesituation führt nun zu einem möglichen Zusammenhang mit einem Fall, der bereits vor zwei Wochen bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte: An der A45 bei Olpe (Nordrhein-Westfalen) waren zwei abgetrennte Frauenhände gefunden worden.

DNA-Untersuchungen sollen Klarheit bringen

Laut Polizeipräsidium Koblenz sei eine eindeutige Identifizierung nur durch molekulargenetische Untersuchungen möglich: "Das diesbezügliche Ergebnis steht noch aus und wird im Laufe der nächsten Tage erwartet."

Die Ermittler prüfen demnach, ob die in Monreal gefundene Leiche zu den Händen gehört, die am 16. und 17. November an der A45 entdeckt wurden. Damals hatten erste Untersuchungen ergeben, dass die Hände sehr wahrscheinlich zu einer 32-jährigen Eritreerin gehören, die mit ihrem drei Monate alten Baby in einer Bonner Asylunterkunft gemeldet war. Das Baby war am 16. November unversehrt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden.

Lebensgefährte im Ausland - Ermittlungen laufen

Die Polizei Hagen ermittelt in diesem Zusammenhang auch gegen den Lebensgefährten der vermissten Frau. Der 41-Jährige soll sich aktuell im außereuropäischen Ausland, mutmaßlich in Äthiopien, aufhalten. Nach Informationen des WDR soll er dort bereits von den Behörden vernommen worden sein und sich in amtlichem Gewahrsam befinden.

Ermittlungen auf Hochtouren

"Aufgrund der Auffindesituation wird derzeit die Verbindung zu einem Vorgang in Hessen beziehungsweise Nordrhein-Westfalen überprüft", erklärte das Polizeipräsidium Koblenz. Die Ermittler gehen allen Spuren nach, ein abschließendes Ergebnis steht jedoch noch aus.

Die Behörden rechnen in den kommenden Tagen mit den Ergebnissen des DNA-Abgleichs - erst dann wird klar sein, ob die grausigen Funde zweier Bundesländer zusammenhängen. (pm/cb) +++

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