Festakt in ehemaliger Likörfabrik
20 Jahre Beihilfestelle: "Kasseler können ohne die Hünfelder nicht arbeiten"
Fotos: Moritz Pappert
02.12.2025 / HÜNFELD -
Vor genau 20 Jahren zog die Beihilfestelle des Regierungspräsidiums Kassel in die historischen Räumlichkeiten der Likörfabrik F.C. Aha in Hünfeld (Kreis Fulda). Zu einem Festakt kam Regierungspräsident Mark Weinmeister am Montag in die Haunestadt und macht vor den knapp 100 Mitarbeitern deutlich: "Der Standort ist gesichert."
Er ging in seiner Begrüßung auch auf den Wandel der Beihilfestelle ein. "Wenn alle unsere Dezernate so digitalisiert wären, wie die Beihilfe, wäre es mir wohler. Das sind sie aber bei weitem noch nicht. Die Bußgeldstelle und die Beihilfe sind die Leuchttürme in der Digitalisierung", macht Weinmeister deutlich. Dadurch konnten auch die Bearbeitungszeiten verbessert werden. Von 24 Tagen habe man sich auf 20 Tage im Durchschnitt verbessert.
"Wir ziehen alle an einem Strang"
Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok (CDU) richtet seinen Dank an die Mitarbeiter vor Ort. "Es tut uns gut, dass wir solche Arbeitsplätze hier anbieten können. Es ist wichtig und von entscheidender Bedeutung, dass die Behörden hier in Hünfeld bleiben", erklärt er. Abteilungsleiterin Marion Sommer ergänzt: "Wir ziehen alle an einem Strang, um das Beste zu erreichen."Hintergrund: Im Jahr 2004 war nach Beschluss der Landesregierung die Beihilfestelle des Landes Hessen zentral beim Regierungspräsidium (RP) Kassel angesiedelt worden. Seitdem bearbeitet das Dezernat Beihilfen an den Standorten Kassel und Hünfeld die Anträge von mehr als 200.000 Beihilfeberechtigten in Hessen.