Feierliche Ausstellungseröffnung
"Arles: Historische Kostüme und altes Brauchtum" im Vonderau Museum
Ausstellungseröffnung in der Kapelle des Vonderau-Museums
Fotos: Moritz Pappert
02.10.2025 / FULDA -
Die Städtepartnerschaft zwischen Fulda und der französischen Stadt Arles hat eine lange Tradition. Sie besteht schon seit 1964. Daraus sind nicht nur viele Freundschaften und ein gutes Netzwerk entstanden - sondern auch eine neue Ausstellung. Am Mittwoch wurde die Sonderausstellung "Arles: Historische Kostüme und altes Brauchtum" im Vonderau Museum feierlich eröffnet.
Das Vonderau-Museum Fulda präsentiert ab dem 1. Oktober 2025 bis zum 19. Oktober 2025 die neue Sonderausstellung "Arles – Historische Kostüme und altes Brauchtum" in Kooperation mit dem Freundeskreis Fulda-Arles e.V. In Arles wird das Brauchtum mit vielen Festen und farbenfrohen Trachten gepflegt.
Dazu gehören der "Fête des Gardians", der "Pégoulado" und der "Fête du costume", bei denen die Bürgerinnen und Bürger mit der edlen Arleser Tracht durch die Straßen der Stadt ziehen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die verschiedenen Feste und zeigt historische Kostüme. Aus diesem Anlass wird am ersten Wochenende eine Arleser Folkloregruppe die Ausstellung mit Leben erfüllen und dabei das 60. Jubiläum der Städtepartnerschaft in Fulda gefeiert.
"Um die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen, braucht es anhaltendes bürgerschaftliches Engagement", macht Museumsleiter Dr. Frank Verse deutlich. Das Besondere dabei ist auch, dass Vertreter beider Vereine für die Dauer der Ausstellung direkt vor Ort sein werden. "Die Sonderausstellung soll auch dazu dienen, mit den Mitgliedern der Partnerschaft in Kontakt treten können", erklärt Verse dazu. Und die Vorsitzende des Freundeskreises Fulda-Arles e.V., Marie Buchmann-Farnung, ergänzt: "Es ist schön zu sehen, was aus einem Austausch und Freundschaft entstehen kann."
Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage durch das Duo "Tour du monde". Bis zum 19. Oktober haben nun alle Interessierten die Chance, die Sonderausstellung im Vonderau Museum zu bewundern. (mp) +++