Von München aus in die Welt
Im Jahre 1810 fing alles an: Ein Pferderennen gilt als Ursprung der Oktoberfeste
Foto: München Tourismus Jan Saurer
03.10.2025 / REGION -
Herbstzeit ist Oktoberfestzeit - draußen in der Natur verfärben sich die Blätter und drinnen in den Festzelten und Hallen präsentieren viele Menschen ihre Lederhosen oder Dirndl. Ein Abend, eine Nacht oder vielleicht auch das ganze Wochenende tauchen sie ein in die wunderbar friedliche, zünftige und ausgelassene Atmosphäre.
In Fulda steigt am Freitag und Samstag das beliebte Esperanto-Oktoberfest. Seit vielen Jahren zieht es das Volk aus der Region an. Ein paar schöne Stunden mit leckeren Getränken, typischen Speisen und dazu die passende Stimmungsmusik, dann ist das Oktoberfest perfekt.
Doch woher stammt der Begriff, wo sind die Ursprünge zu finden?
Eine ganze Region profitiert vom Rummel
Natürlich sind die Wiesn ein kaum vorstellbarer wirtschaftlicher Faktor, nicht nur für die Festzeltbetreiber, die Brauereien und Schausteller. Die Gastronomie, die Hotels und der Einzelhandel in der gesamten Region profitiert vom Mega-Oktoberfest. Im vergangenen Jahr habe der Wirtschaftswert der Wies laut einem Artikel von BR24 rund 1,48 Milliarden Euro betragen.Über die Jahre haben sich weltweit Feste nach dem Erfolgsmodell Lederhosen, Dirndl, Haxe und Festbier etabliert. In Deutschland gilt das Volksfest in Hannover als zweitgrößtes Oktoberfest. Aber auch in den ländlichen Regionen, in den Kneipen und Vereinshäusern wird gerne zu zünftiger Musik gefeiert.
Wieso auch nicht? Einfach mal für ein paar Stunden der realen Welt entfliehen, die Klamotten aus dem Schrank holen und ab aufs Oktoberfest. Einen Zusammenhang zur Kleidung und dem Oktoberfest gibt es wohl eher nicht. Vielmehr verkörpert die Kluft die typisch bayerischen Tugenden wie Gemütlichkeit, Tradition und Kultur. (Hans-Hubertus Braune) +++
Foto: München Tourismus Tommy Loesch