Wasser marsch!
Orientierungsübung bei 30 Grad: Einsatz in jedem Winkel der Stadt
Fotos: Feuerwehr Romrod
09.08.2025 / ROMROD -
Funkgeräte auf Empfang, Schläuche im Anschlag: Die Feuerwehren der Stadt Romrod (Vogelsbergkreis) haben am Donnerstagabend eine groß angelegte Funk- und Orientierungsübung absolviert. Neben der Einsatzabteilung aus Romrod waren auch die Ortsteile Nieder-Breidenbach, Strebendorf und Zell beteiligt. Fünf Fahrzeuge mit insgesamt rund 30 Feuerwehrleuten waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.
Übungsleiter Volker Schwenzfeier stellte zu Beginn die Ziele der Aktion vor und wies auf besondere Herausforderungen hin. Er freute sich über die rege Beteiligung und lobte die Motivation der Kräfte. Insgesamt waren 14 Stationen vorbereitet, die per Funk angesteuert werden mussten. Dort erwarteten die Teams unterschiedlichste Aufgaben – von der Fahrt durch enge Straßen über das Anfahren festgelegter Rettungspunkte bis hin zu Objektübungen wie an der Grundschule Romrod.
Löschangriff im Fokus der Übung
Zweimal hieß es: Wasser marsch! An zwei Stationen stand der Aufbau eines Löschangriffs im Fokus, um einen fiktiven Flächenbrand zu bekämpfen. Eine dieser Übungen wurde in einem Neubaugebiet durchgeführt – zur Freude vieler Anwohnerinnen und Anwohner, die bei sommerlichen Temperaturen zuschauten. Besonders die Kinder zeigten sich begeistert.Zum Abschluss zog Wehrführer Manuel Gemmer eine positive Bilanz und dankte allen beteiligten Ortsteilen. Auch der stellvertretende Stadtbrandinspektor Steffen Brassel lobte die Übung: "Eine solche Übung sollte öfter im Jahr stattfinden. Sie verbessert nicht nur Ortskenntnis und Funkpraxis, sondern stärkt auch das Miteinander aller Romröder Wehren."