Entgleiste Waggons geborgen
Nach Bahnunglück: Kranzug der Notfalltechnik Fulda vor Ort im Einsatz
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01.08.2025 / RIEDLINGEN/FULDA -
Das Bahnunglück bei Riedlingen (Kreis Biberach) hat bundesweit für Trauer und Entsetzen gesorgt. Wie mehrfach berichtet, waren am vergangenen Sonntagabend mindestens zwei Waggons des Regionalexpresses RE55 aus den Schienen gesprungen, einer war komplett umgekippt. Drei der Zuginsassen starben bei dem Unfall, darunter auch der Lokführer und ein Azubi der Bahn sowie eine 70-jährige Frau und es gab über 40 Verletzte. Bei der Bergung ist unter anderem ein Kranzug der Deutschen Bahn aus Fulda im Einsatz.
Bei den nachfolgenden umfangreichen Bergungsarbeiten war auch Equipment aus dem Fuhrpark der DB-Notfalltechnik aus Fulda beteiligt. Die Bergung des entgleisten Regionalexpresses sei wegen des schwer zugängigen Geländes vor Ort sehr komplex, teilte ein Bahnsprecher auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS mit. Dabei sei auch ein Kran der Notfalltechnik Fulda vor Ort im Einsatz. Für den letzten Wagen sei ein besonderes Bergungskonzept erarbeitet worden, weil der Zugang für den Schienenkran erst hergestellt werden musste. Die geborgenen Fahrzeuge werden mit einem Tieflader zu einem Firmengelände in der Region gebracht.