Ermittlungen angelaufen

Erneut Geldautomat gesprengt - massive Schäden nach Explosion

Sprengung eines Geldautomaten am Dienstagmorgen in Obertshausen
Fotos: 5VISION.NEWS

24.01.2023 / OBERTSHAUSEN - In Obertshausen (Offenbach) wurde in der Nacht zum Dienstag ein Geldautomat in der hiesigen  Commerzbank-Filiale in die Luft gesprengt. Die Sprengung war so massiv, dass Teile der Filiale, der Decke und Fassade und vermutlich sogar des Mauerwerks massiv zerstört wurden.

Kurz nach dem Notruf, bei dem der Polizei eine Explosion im Bereich der Beethovenstraße gemeldet wurde, wurde ein Polizei-Großeinsatz gestartet. Dutzende Polizeibeamte waren mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber an der Großfahndung nach den noch unbekannten Tätern beteiligt.

Bei dieser Explosion handelte es sich laut dem Portal 5VISION.NEWS um eine besonders schwere - Beamte vor Ort vermuten, dass sich die Kriminellen bei der Dosis des Sprenggemischs verschätzt haben und dabei eine enorme Explosion herbeiführten.

Vermutlich wurde die Explosion nicht wie "üblich" mit Gas herbeigeführt, sondern mit echtem Sprengstoff. Dies werde nun unter anderem Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sein. Das Sprengstoffkommando des hessischen Landeskriminalamts musste anrücken, um die Gefahr innerhalb der Filiale zu beurteilen und weitere Ermittlungen einzuleiten.

Die Täter konnten laut 5VISION.NEWS Bargeld in noch unbekannter Höhe erbeuten. Auch auf der Straße vor der Filiale lagen etliche Geldscheine verstreut. Neben der Polizei wurde auch die Feuerwehr der Stadt Obertshausen an die Einsatzstelle alarmiert, um die unklare Gefahrenlage aufgrund der Explosion zu Beginn des Einsatzes schnellstmöglich zu beurteilen und bei einem möglichen Brandereignis einzuschreiten. Die Commerzbank-Filiale befindet sich unterhalb eines großen Wohnhauses. Die Geldautomatensprenger setzten also wissentlich auch die Gefahr für Leib und Leben aufs Spiel. Rettungsdienst, Katastrophenschutz der Malteser Obertshausen, Feuerwehr Obertshausen, Polizei und Landeskriminalamt waren im Großeinsatz vor Ort. (5VISION.NEWS) +++